Wie können grenzüberschreitende Kooperationen die digitale Transformation in ländlichen Regionen fördern? Esther Jennings, studierte Juristin und seit über 10 Jahren Geschäftsführerin der Euregio Inntal, berichtet von 25 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tirol – und zeigt konkrete Fördermöglichkeiten für KI-Projekte auf.
Themen dieser Folge
In dieser Episode erfahren Sie:
- Euregio Inntal: 25 Jahre grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit 99 Mitgliedern
- Grenzraum-Strategie: Gezielte Förderung in Mobilität, Wirtschaft und digitaler Transformation
- Förderprogramme: Bis zu 100.000€ Projektvolumen mit 75% Förderung
- Praxisbeispiel KI: “KI für Frauen” – Kooperation TH Rosenheim und FH Kufstein
- Standortvorteile: Warum der ländliche Raum trotz Metropolen München/Innsbruck attraktiv ist
- KI im Arbeitsalltag: Wie ChatGPT Förderanträge und Öffentlichkeitsarbeit vereinfacht
- EU AI Act: Aufklärung und Unterstützung für KMUs
Die Euregio Inntal
Die Euregio Inntal verbindet seit 25 Jahren Kommunen, Landkreise und Hochschulen in Bayern und Tirol:
- Bayerische Seite: Landkreis Rosenheim, Landkreis Traunstein, TH Rosenheim
- Tiroler Seite: Bezirke Kufstein und Kitzbühel, FH Kufstein
- Mission: Lebensqualität steigern, Wirtschaftsraum stärken, Talente halten
Fördermöglichkeiten für Unternehmen
Esther Jennings erklärt die verschiedenen Förderprogramme:
- People-to-People Projekte: Bis 5.000€ für Veranstaltungen
- Kleinprojekte: Bis 35.000€ Gesamtvolumen
- Mittelprojekte: Bis 100.000€ (75% Förderung)
- Großprojekte: Interreg Bayern-Österreich Programm
Voraussetzung: Zusammenarbeit mit Partner auf der anderen Seite der Grenze
Nächste Deadline: Ende Februar 2026 für Klein- und Mittelprojekte
Konkrete Projektbeispiele
- Haflinger Weltausstellung: Shuttle-Service für nachhaltige Mobilität
- KI für Frauen: Schulung für Führungskräfte (TH Rosenheim & FH Kufstein)
- CO₂-Bilanzierung: Software für KMUs (innFactory & FH Kufstein)
- Kultur & Tourismus: Ganzjährige Attraktivität durch Kulturstätten
KI in der Praxis
Esther Jennings teilt ihre persönlichen Erfahrungen:
- Zeitersparnis: Texte in 5-10 Minuten statt 1,5 Stunden
- Niederschwelliger Zugang: Förderanträge werden einfacher
- Datenschutz: Bewusster Umgang mit sensiblen Daten
- Erwartung: KI-Agenten werden 2026 Kalender und E-Mails proaktiv verwalten
Für wen ist diese Folge?
Die Episode richtet sich an:
- Unternehmer und KMUs in der Grenzregion Bayern-Tirol
- Projektverantwortliche, die EU-Förderungen nutzen möchten
- Kommunen und regionale Stakeholder
- Alle, die an grenzüberschreitender Zusammenarbeit interessiert sind
Weiterführende Informationen
Kontaktieren Sie die Euregio Inntal für Förderberatung oder erfahren Sie mehr über unsere KI-Beratungsleistungen und KI-Schulungen.
Euregio Inntal Kontakt:
- Website: www.euregio-inntal.eu
- Nächste Veranstaltung: Unternehmer Speed Dating im Landkreis Rosenheim

