Plaud über MCP mit KI nutzen
Plaud ist eine Plattform aus KI-Sprachrekordern wie Plaud Note und Plaud NotePin und einer App, die Aufnahmen transkribiert und zusammenfasst. Seit September 2026 stellt Plaud einen offiziellen MCP-Server bereit, über den KI-Clients Aufnahmen, Transkripte und Notizen abrufen können. CompanyGPT verbindet sich per Streamable HTTP und OAuth mit dem Endpunkt mcp.plaud.ai – jeder Nutzer meldet sich mit seinem eigenen Plaud-Konto an und arbeitet nur mit seinen eigenen Aufnahmen.
Was ist Plaud?
Plaud kombiniert Hardware und Software: Die Rekorder Plaud Note (als Kreditkarte am Smartphone) und Plaud NotePin (als Anstecker) nehmen Gespräche, Meetings und Telefonate auf; die Plaud App transkribiert die Aufnahmen mit Sprechererkennung und erzeugt KI-Zusammenfassungen, Action Items und Themenlisten. Betreiber ist nach eigener Datenschutzerklärung die Plaud Inc. mit Sitz in Dover, Delaware. Laut Plaud werden Daten im Rechenzentrum der jeweiligen Region gespeichert; genannt werden Standorte in den USA, in Europa (Frankfurt), Singapur und Japan. Für Nutzer in Europa setzt Plaud nach eigenen Angaben auf EU-gehostete Sprachmodell-Subprozessoren. Plaud nennt Zertifizierungen nach SOC 2 Typ 2, ISO/IEC 27001 und 27701 sowie einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standardvertragsklauseln als Teil der Geschäftsbedingungen.
Für den Einsatz mit KI-Agenten ist Plaud ergiebig, weil Gesprächsinhalte bereits strukturiert vorliegen: Transkripte mit Zeitstempeln und Sprecherzuordnung, Zusammenfassungen, Entscheidungen, Aufgaben und vom Nutzer während der Aufnahme markierte Highlights. Ein Agent in CompanyGPT kann daraus Follow-up-Mails entwerfen, Aufgaben in andere Systeme übertragen, Wochenübersichten erzeugen oder Fragen zu vergangenen Gesprächen beantworten – ohne dass Mitarbeitende Transkripte von Hand kopieren.
Anbindung auf einen Blick
Stand: 05.10.2026
- MCP-Server
- Offiziell (Plaud), Remote – vorgestellt am 22. September 2026
- Endpoint
- mcp.plaud.ai/mcp
- Transport
- Streamable HTTP (JSON-RPC per POST), verifiziert am 05.10.2026
- Authentifizierung
- OAuth 2.1 pro Nutzer: Authorization Code mit PKCE, Refresh-Token, dynamische Client-Registrierung
- Werkzeuge
- login, logout, get_current_user, list_files, get_file, get_note, get_transcript
- Lokale Variante
- npm-Paket @plaud-ai/mcp (stdio), Version 0.3.13 vom 17.09.2026
- Datenstandort
- Laut Plaud regional: USA, Frankfurt, Singapur, Japan; MCP-Server für Web-Clients in den USA (nur Transit)
- Betriebsmodell
- Hardware-Rekorder und SaaS, Plaud-Konto erforderlich
So verbinden Sie Plaud mit CompanyGPT
Plaud hat den Plaud MCP-Server und eine Kommandozeile am 22. September 2026 offiziell vorgestellt; das zugehörige npm-Paket @plaud-ai/mcp liegt in Version 0.3.13 vom 17. September 2026 vor. Für Web- und Server-Clients betreibt Plaud einen Remote-MCP-Server unter https://mcp.plaud.ai/mcp. Wir haben den Endpunkt am 5. Oktober 2026 geprüft: Eine initialize-Anfrage ohne Token beantwortet der Server mit HTTP 401 und einem WWW-Authenticate-Header, der auf die Ressourcen-Metadaten unter /.well-known/oauth-protected-resource/mcp verweist. Dort nennt Plaud den Autorisierungsserver mcp.plaud.ai mit Authorization-Code-Flow, PKCE (S256), Refresh-Tokens und einem Registrierungsendpunkt für die dynamische Client-Registrierung. Das ist genau das Verhalten, das CompanyGPT von einem Streamable-HTTP-Server mit OAuth 2.1 erwartet.
Die Anmeldung läuft damit pro Nutzer: Beim ersten Aufruf öffnet CompanyGPT die Plaud-Anmeldeseite im Browser, der Nutzer autorisiert den Zugriff mit seinem Plaud-Konto, und CompanyGPT verwahrt das Token verschlüsselt. Ein Agent sieht nur die Aufnahmen des angemeldeten Nutzers; ein gemeinsames Firmen-Token gibt es nicht. Der Server stellt sieben Werkzeuge bereit: login und logout, get_current_user, list_files zum Filtern nach Stichwort und Zeitraum, get_file mit Metadaten und einem 24 Stunden gültigen Audio-Link, get_note für Zusammenfassung, Action Items und Themen sowie get_transcript für das vollständige Transkript mit Zeitstempeln und Sprechern.
Ein Punkt verdient Beachtung: Laut Plaud-Dokumentation laufen Anfragen von HTTP-basierten Clients über Plauds MCP-Server in den USA; die Daten werden dabei nur im Transit verarbeitet und nach der Anfrage nicht gespeichert. Für Aufnahmen mit personenbezogenen oder vertraulichen Inhalten gehört dieser Transitweg in Ihre Datenschutzbewertung – unabhängig davon, dass die Aufnahmen selbst für EU-Nutzer laut Plaud in Frankfurt liegen. Wer Meeting-Transkription vollständig im eigenen Tenant halten möchte, findet mit companyTRANSCRIBE eine Alternative innerhalb von CompanyGPT; beide Wege lassen sich kombinieren.
Einrichtung in Plaud und CompanyGPT
So läuft die Anbindung Schritt für Schritt
MCP-Server in CompanyGPT hinterlegen
Wir tragen https://mcp.plaud.ai/mcp als OAuth-geschützten Streamable-HTTP-Server in Ihrer CompanyGPT-Instanz ein. Die Client-Registrierung erfolgt dynamisch beim Plaud-Autorisierungsserver; es sind keine API-Schlüssel zu verwalten.
Freigabe für Rollen und Gruppen
Ihre Administratoren entscheiden, welche Teams den Plaud-Server sehen – typischerweise Vertrieb, Beratung, Projektleitung und Führungskräfte mit Plaud-Geräten. Alle anderen Nutzer bekommen die Integration gar nicht erst angeboten.
Nutzer melden sich einmalig mit ihrem Plaud-Konto an
Beim ersten Aufruf öffnet sich die Plaud-Anmeldeseite im Browser. Nach der Autorisierung verwahrt CompanyGPT das Token verschlüsselt; der Nutzer sieht ausschließlich seine eigenen Aufnahmen. Mit logout lässt sich die Verbindung jederzeit trennen.
Agenten mit passenden Werkzeugen anlegen
Ein Meeting-Agent erhält die Plaud-Werkzeuge und zusätzlich etwa Outlook, HubSpot oder Jira. Pro Agent legen Sie fest, ob nur Zusammenfassungen gelesen werden oder auch vollständige Transkripte und Audio-Links abgerufen werden dürfen.
Abläufe an echten Aufnahmen testen
Wir prüfen gemeinsam typische Fragen – letzte Aufnahmen auflisten, Action Items extrahieren, Follow-up entwerfen – bevor der Agent für das Team freigegeben wird.
Was der Agent in Plaud kann
Funktionen, die Plaud über MCP bereitstellt
Aufnahmen finden
- Aufnahmen nach Stichwort, Zeitraum und Seitengröße auflisten
- Metadaten einer Aufnahme abrufen, inklusive Verfügbarkeit von Transkript, Notiz und Audio
- Audio über einen 24 Stunden gültigen Link herunterladen
Inhalte lesen
- KI-Zusammenfassung mit Action Items und Themen als Markdown abrufen
- Vollständiges Transkript mit Zeitstempeln und Sprecherzuordnung lesen, seitenweise bei langen Aufnahmen
- Während der Aufnahme markierte Highlights auswerten
Weiterverarbeiten in CompanyGPT
- Strukturierte Felder extrahieren, etwa Entscheidungen, Aufgaben und Teilnehmende nach vorgegebenem Schema
- Follow-up-Mails, Protokolle und Wochenübersichten entwerfen
- Ergebnisse an andere angebundene Systeme übergeben, zum Beispiel Aufgaben ins Projekttool oder Notizen ins CRM
Typische Anwendungsfälle
So arbeiten KI-Agenten in CompanyGPT mit Plaud
Kundentermin nachbereiten
Nach dem Vor-Ort-Termin fragt der Vertrieb nach den Ergebnissen des Gesprächs. Der Agent holt Zusammenfassung und Action Items aus Plaud, entwirft die Follow-up-Mail in Outlook und legt die Aufgaben im CRM an.
Entscheidungen aus Wochenmeetings nachschlagen
Die Projektleitung fragt, was im Jour fixe zur Terminverschiebung beschlossen wurde. Der Agent findet die Aufnahme, zitiert die Passage mit Zeitstempel und nennt die Verantwortlichen.
Wochenrückblick für die Geschäftsführung
Freitags erzeugt der Agent aus allen Aufnahmen der Woche eine Übersicht: Gespräche, getroffene Entscheidungen, offene Aufgaben und Themen, die mehrfach auftauchen.
Beratungsgespräch protokollieren
Berater lassen aus einer Aufnahme ein strukturiertes Protokoll nach Vorlage erstellen – Anliegen, Empfehlungen, nächste Schritte – und speichern es im Dokumentenmanagement.
Beispiel-Prompts für Plaud
So sprechen Mitarbeitende in CompanyGPT mit Plaud
Sicherheit, Datenschutz und Governance
Was Plaud und CompanyGPT gemeinsam absichern
OAuth pro Nutzer, kein Firmen-Token
Jeder Nutzer autorisiert CompanyGPT mit seinem eigenen Plaud-Konto. Tokens werden verschlüsselt in Ihrer CompanyGPT-Instanz verwahrt und erscheinen nie im Chat; die Verbindung lässt sich jederzeit trennen. Ein Agent sieht nur die Aufnahmen des angemeldeten Nutzers.
Transit über US-Server bewusst bewerten
Laut Plaud laufen Anfragen von HTTP-basierten Clients über Plauds MCP-Server in den USA; die Daten werden nur im Transit verarbeitet und nicht gespeichert. Welche Aufnahmen auf diesem Weg abgerufen werden dürfen, sollte Ihre Datenschutzbewertung festlegen – wir unterstützen dabei.
Rollen und Werkzeuge in CompanyGPT
Ihre Administratoren geben die Integration gezielt frei und beschränken pro Agent, ob nur Zusammenfassungen oder auch vollständige Transkripte und Audio-Links abgerufen werden. Jede Aktion wird in CompanyGPT protokolliert und dem Nutzer zugeordnet.
Plauds eigene Zusagen
Plaud nennt Verschlüsselung in Transit und at rest, Zertifizierungen nach SOC 2 Typ 2, ISO/IEC 27001 und 27701, EU-gehostete Sprachmodell-Subprozessoren für europäische Nutzer sowie einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standardvertragsklauseln. Diese Angaben stammen von Plaud; die Einwilligung der Gesprächsteilnehmer zur Aufnahme bleibt in jedem Fall Ihre Aufgabe.
Häufig gestellte Fragen
Plaud und KI – die wichtigsten Antworten
Hat Plaud einen offiziellen MCP-Server?
Ja. Plaud hat den Plaud MCP-Server und eine Kommandozeile am 22. September 2026 vorgestellt. Es gibt einen Remote-Server unter mcp.plaud.ai/mcp für Web- und Server-Clients sowie das npm-Paket @plaud-ai/mcp für lokale Clients. Plaud nennt ChatGPT Web, Claude Desktop, Claude Code, Cursor, Windsurf, Gemini CLI und Zed als Umgebungen – CompanyGPT verbindet sich auf demselben Weg.
Welchen Transport und welche Authentifizierung nutzt der Plaud MCP-Server?
Streamable HTTP mit OAuth 2.1. Wir haben das am 5. Oktober 2026 geprüft: Ohne Token antwortet der Server mit HTTP 401 und verweist auf seine OAuth-Ressourcen-Metadaten; der Autorisierungsserver unterstützt den Authorization-Code-Flow mit PKCE, Refresh-Tokens und dynamische Client-Registrierung. Jeder Nutzer meldet sich mit seinem eigenen Plaud-Konto an.
Sieht ein Agent die Aufnahmen aller Mitarbeitenden?
Nein. Die Anmeldung läuft pro Nutzer über dessen Plaud-Konto; ein Agent sieht ausschließlich die Aufnahmen des angemeldeten Nutzers. Ein gemeinsames Firmen-Token oder einen Mandantenzugriff bietet der Plaud MCP-Server nicht.
Welche Daten liefert der Plaud MCP-Server?
Die Liste der Aufnahmen mit Filter nach Stichwort und Zeitraum, Metadaten einer Aufnahme mit einem 24 Stunden gültigen Audio-Link, die KI-Notiz mit Zusammenfassung, Action Items und Themen sowie das vollständige Transkript mit Zeitstempeln und Sprecherzuordnung, inklusive markierter Highlights. Aufnahmen anlegen oder bearbeiten kann der Server nicht.
Wo werden meine Plaud-Aufnahmen gespeichert, und was läuft über die USA?
Laut Plaud werden Aufnahmen im Rechenzentrum der jeweiligen Region gespeichert, für Europa in Frankfurt, sofern die Cloud-Synchronisation aktiviert ist. Der MCP-Server für HTTP-basierte Clients wird laut Plaud-Dokumentation in den USA betrieben und verarbeitet die Daten nur im Transit, ohne sie zu speichern. Diesen Transitweg sollten Sie in Ihrer Datenschutzbewertung berücksichtigen.
Welches Plaud-Abo ist erforderlich?
Plaud nennt in der MCP-Dokumentation ein aktives Plaud-Konto als Voraussetzung, aber keinen bestimmten Tarif. Ob Funktionen wie Transkription und Zusammenfassung in Ihrem Tarif enthalten sind, klären Sie direkt mit Plaud.
Gibt es eine Alternative, bei der Transkripte den eigenen Tenant nicht verlassen?
Ja. Mit companyTRANSCRIBE transkribiert CompanyGPT Audio- und Videodateien innerhalb Ihrer eigenen Cloud-Umgebung. Wer bereits Plaud-Geräte nutzt, kann beides kombinieren: Plaud für die mobile Aufnahme und Zusammenfassung, companyTRANSCRIBE für Aufnahmen, die den Tenant nicht verlassen sollen.
Lässt sich Plaud mit anderen Integrationen kombinieren?
Ja, das ist der eigentliche Nutzen. Ein Agent in CompanyGPT kann gleichzeitig auf Plaud, Outlook, Ihr CRM oder Ihr Projekttool zugreifen – zum Beispiel die Action Items eines Gesprächs aus Plaud lesen und anschließend als Aufgaben in Jira oder HubSpot anlegen.
Quellen und weiterführende Links
- Plaud Dev API: Plaud MCP – Offizielle Dokumentation mit Werkzeugliste, Installation und Hinweis auf den US-gehosteten MCP-Server
- Plaud Dokumentation: MCP-Einrichtung für ChatGPT Web, Claude Web und andere Clients – Setup-Anleitungen je Client
- Plaud: Introducing Plaud MCP and CLI – Give AI Access to Your Meetings – Ankündigung vom 22. September 2026 mit unterstützten Clients
- npm: @plaud-ai/mcp – Offizielles Paket, Version 0.3.13 vom 17. September 2026
- Plaud: Trust Center – Angaben zu Rechenzentren, EU-Subprozessoren, Verschlüsselung, Zertifizierungen und AVV
- Plaud: Datenschutzerklärung – Betreiber Plaud Inc., Serverstandorte und EU-Vertreter, Stand 16. Juni 2026
- innFactory: companyTRANSCRIBE – Transkription innerhalb des eigenen CompanyGPT-Tenants
- innFactory: Model Context Protocol – die USB-C-Schnittstelle für LLMs – Grundlagenartikel zu MCP aus unserem Blog
Verwandte Integrationen
KI-Tools & Wissen
Plaud und Ihre KI – DSGVO-konform mit CompanyGPT
CompanyGPT ist der Enterprise-KI-Assistent in Ihrem eigenen Cloud-Tenant: alle relevanten KI-Modelle, Ihre Unternehmensdaten und Integrationen wie Plaud – zentral verwaltet, mit Rollen und Berechtigungen. Wir richten die Anbindung gemeinsam mit Ihnen ein.
Plaud ist eine Marke des jeweiligen Inhabers (Plaud Inc.). Die Nennung beschreibt die Kompatibilität und impliziert keine Partnerschaft oder Empfehlung. Verfügbarkeit und Funktionsumfang der Anbindung richten sich nach dem jeweiligen Anbieter.
