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CompanyGPT Integration Individuelle Anbindung

MPDV HYDRA über MCP mit KI nutzen

HYDRA hält fest, was in der Fertigung tatsächlich passiert – von der Betriebsdatenerfassung bis zur Qualitätsprüfung. Ein MCP-Server des Herstellers existiert dafür bislang nicht. Wir binden das System stattdessen individuell über seine Integrationsplattform an CompanyGPT an, gemeinsam mit Ihrer IT.

Was ist MPDV HYDRA?

HYDRA ist das Manufacturing Execution System der MPDV Mikrolab GmbH aus Mosbach und eines der am häufigsten installierten MES in Deutschland. Es deckt Betriebs- und Maschinendatenerfassung, Feinplanung, Personalzeitwirtschaft und Qualitätsmanagement ab. Die aktuelle Generation HYDRA X setzt auf der Manufacturing Integration Platform (MIP) auf – einer offenen Plattform mit semantischem Datenmodell, auf der die einzelnen Manufacturing Apps arbeiten.

Genau diese Plattformarchitektur macht HYDRA für KI-Szenarien interessant. Kennzahlen aus der Fertigung liegen dort strukturiert vor: Laufzeiten, Störgründe, Ausschussquoten, Auftragsrückmeldungen. Für Fragen aus Produktionsleitung, Instandhaltung oder Arbeitsvorbereitung ist das eine belastbare Faktenbasis – bisher aber eine, die man über Auswertungen und Berichte erschließen muss statt über eine Frage in natürlicher Sprache.

Anbindung auf einen Blick

MCP-Server
Keiner verfügbar – individuelle Anbindung
Schnittstellen
Manufacturing Integration Platform (MIP), REST-Services
Authentifizierung
Token-basiert über die MIP, dediziertes Service-Konto
Betriebsmodell
On-Premises, Private Cloud oder SaaS-Option
Betrieb der Integration
MCP-Server als Container in Ihrer CompanyGPT-Umgebung
Alternative
Anbindung über Automatisierungs-Gateway (z. B. n8n)

So verbinden Sie MPDV HYDRA mit CompanyGPT

Für HYDRA gibt es keinen MCP-Server – weder von MPDV noch aus der Community. Die Anbindung an CompanyGPT entsteht deshalb als individuelle Integration über die vorhandenen Schnittstellen: Die Manufacturing Integration Platform ist service-basiert aufgebaut und stellt REST-Schnittstellen auf das semantische Datenmodell bereit. Das ist der natürliche Einstiegspunkt, weil dort Daten aus verschiedenen HYDRA-Modulen bereits fachlich zusammengeführt sind.

Im Projekt legen wir mit Ihren MES-Verantwortlichen fest, welche Objekte und Kennzahlen der Assistent lesen darf, und richten dafür ein eigenes Service-Konto mit Token-basiertem Zugriff ein. Aus den verfügbaren API-Beschreibungen bauen wir einen MCP-Server und betreiben ihn als Container innerhalb Ihrer CompanyGPT-Umgebung. Die Zugangsdaten liegen damit in Ihrem Tenant, nicht bei einem externen Dienst.

HYDRA läuft in aller Regel im Produktionsnetz, häufig bewusst abgeschottet. Die Verbindung zwischen CompanyGPT und dem MES richten wir deshalb zusammen mit Ihrer IT und Ihrem MPDV-Partner ein – abgestimmt auf Ihre Netz- und Freigabekonzepte. Wo eine direkte API-Anbindung nicht gewünscht ist, kann alternativ ein Automatisierungs-Gateway wie n8n als Zwischenschicht dienen.

Hinweis für On-Premises-Betrieb: CompanyGPT läuft in Ihrem eigenen Azure-Tenant – dadurch lässt sich Ihr On-Premises-Netz direkt anbinden: über ein Site-to-Site-VPN (Azure VPN Gateway) oder ExpressRoute zwischen Ihrem Firmennetz und dem virtuellen Netzwerk Ihrer CompanyGPT-Umgebung. Das System muss dafür nicht öffentlich erreichbar sein; wir richten die Verbindung gemeinsam mit Ihrer IT ein.

Typische Anwendungsfälle

So arbeiten KI-Agenten in CompanyGPT mit MPDV HYDRA

Schichtübergabe vorbereiten

Der Schichtleiter lässt die Kennzahlen der abgelaufenen Schicht zusammenfassen – Stückzahlen, Stillstände, auffällige Arbeitsplätze – und übernimmt den Text als Grundlage für die Übergabe.

Störgründe recherchieren

Die Instandhaltung fragt, welche Störgründe an einer Maschinengruppe im letzten Monat dominiert haben, und erhält die Auswertung mit Verweis auf die zugrunde liegenden Meldungen.

Rückfragen zum Auftrag beantworten

Vertrieb und Arbeitsvorbereitung klären den Rückmeldestand eines Auftrags direkt im Chat, statt in der Fertigung anzurufen oder eine Auswertung anzufordern.

Häufig gestellte Fragen

MPDV HYDRA und KI – die wichtigsten Antworten

Bietet MPDV einen MCP-Server für HYDRA an?

Nein. Stand August 2026 existiert weder ein herstellerseitiger noch ein Community-MCP-Server für HYDRA. Die Anbindung an KI-Assistenten erfolgt über die dokumentierten Schnittstellen der Manufacturing Integration Platform.

Was ist die MIP und warum ist sie für die Anbindung wichtig?

Die Manufacturing Integration Platform ist die offene Plattformschicht unter HYDRA X. Sie stellt ein semantisches Datenmodell und REST-Services bereit, über die die Manufacturing Apps arbeiten. Für eine KI-Anbindung ist das der geeignete Zugriffspunkt, weil die Daten dort fachlich aufbereitet vorliegen.

Wie kommt CompanyGPT an ein System im Produktionsnetz?

Über eine gesicherte Netzwerkverbindung, die wir gemeinsam mit Ihrer IT einrichten. Das MES muss dafür nicht aus dem Internet erreichbar sein, und der Zugriff lässt sich auf die benötigten Services begrenzen.

Kann der Assistent auch Daten in HYDRA schreiben?

Technisch hängt das von den freigegebenen Services und den Rechten des Service-Kontos ab. In der Praxis starten wir meist mit lesendem Zugriff; schreibende Funktionen werden gezielt und einzeln freigegeben.

Wer setzt die Integration um?

innFactory übernimmt Aufbau und Betrieb des MCP-Servers in Ihrer CompanyGPT-Umgebung. Netzanbindung, Service-Konten und die fachliche Abgrenzung stimmen wir mit Ihrer IT und Ihrem MPDV-Ansprechpartner ab.

MPDV HYDRA und Ihre KI – DSGVO-konform mit CompanyGPT

CompanyGPT ist der Enterprise-KI-Assistent in Ihrem eigenen Cloud-Tenant: alle relevanten KI-Modelle, Ihre Unternehmensdaten und Integrationen wie MPDV HYDRA – zentral verwaltet, mit Rollen und Berechtigungen. Wir richten die Anbindung gemeinsam mit Ihnen ein.

MPDV HYDRA ist eine Marke des jeweiligen Inhabers (MPDV Mikrolab GmbH). Die Nennung beschreibt die Kompatibilität und impliziert keine Partnerschaft oder Empfehlung. Verfügbarkeit und Funktionsumfang der Anbindung richten sich nach dem jeweiligen Anbieter.