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CompanyGPT Integration MCP-Server: Streamable HTTP

Miro über MCP mit KI nutzen

Auf Miro-Boards entstehen Strategien, Prozesslandkarten und Workshop-Ergebnisse – meist als lose Sammlung aus Haftnotizen, Rahmen und Verbindungen. Über den offiziellen Miro-MCP-Server kann CompanyGPT diese visuellen Inhalte lesen und in verwertbare Texte übersetzen.

Was ist Miro?

Miro ist ein digitales Whiteboard für die verteilte Zusammenarbeit. Teams nutzen die Plattform für Workshops, Design Thinking, Roadmap-Planung, Retrospektiven und Prozessaufnahmen. Inhalte liegen als Objekte auf einem unbegrenzten Board – Haftnotizen, Formen, Verbindungen, Bilder und Rahmen – und werden von mehreren Personen gleichzeitig bearbeitet.

Für KI-Agenten ist Miro deshalb eine ungewöhnliche, aber ergiebige Quelle: Was im Workshop erarbeitet wurde, bleibt oft ausschließlich auf dem Board und wird nie in ein Dokument überführt. Über die MCP-Anbindung lassen sich Board-Inhalte auslesen, thematisch gruppieren und in Protokolle, Konzepte oder Aufgabenlisten übersetzen – und umgekehrt Ergebnisse aus anderen Systemen als neue Objekte auf ein Board bringen.

Anbindung auf einen Blick

MCP-Server
Offiziell (Miro), Remote – Public Beta seit 12/2025
Endpoint
mcp.miro.com
Transport
Streamable HTTP
Authentifizierung
OAuth 2.1 mit Dynamic Client Registration
Betriebsmodell
SaaS
Geltungsbereich
Team-scoped – Zugriff je Miro-Team und Nutzerberechtigung

So verbinden Sie Miro mit CompanyGPT

Miro stellt seit Dezember 2025 einen offiziellen MCP-Server unter mcp.miro.com bereit, der sich in Public Beta befindet. Die Kommunikation läuft über Streamable HTTP; CompanyGPT spricht den Endpoint direkt an, ohne dass zusätzliche Dienste dazwischengeschaltet werden.

Für die Anmeldung nutzt Miro OAuth 2.1 mit dynamischer Client-Registrierung (DCR). CompanyGPT registriert sich damit automatisch als Client – eine manuelle App-Anlage im Miro-Entwicklerportal entfällt. Der Zugriff ist team-scoped: Die Autorisierung erfolgt für ein konkretes Miro-Team, und der Agent sieht ausschließlich Boards innerhalb dieses Teams, für die das angemeldete Konto berechtigt ist.

Zu beachten ist, dass die schreibenden Werkzeuge (etwa Boards oder Objekte anlegen) laut Miro-Changelog auf Self-Serve-Pläne beschränkt sind und für Enterprise-Pläne nicht zur Verfügung stehen. Welche Funktionen Ihnen offenstehen, hängt damit von Ihrem Miro-Plan ab.

Auf CompanyGPT-Seite steuern Ihre Administratoren über Rollen und Gruppen, welche Nutzerkreise die Miro-Integration überhaupt aktivieren können. Zusätzlich lässt sich pro Agent festlegen, welche Miro-Werkzeuge zur Verfügung stehen – etwa nur lesende Funktionen für einen Recherche-Agenten.

Typische Anwendungsfälle

So arbeiten KI-Agenten in CompanyGPT mit Miro

Workshop-Ergebnisse verschriftlichen

Nach dem Strategie-Workshop liest der Agent das Board aus, gruppiert die Haftnotizen nach Themen und erstellt daraus ein sauber gegliedertes Ergebnisprotokoll.

Retrospektiven in Maßnahmen überführen

Das Entwicklungsteam lässt die Punkte einer Retro-Vorlage auswerten und in konkrete, priorisierte Maßnahmen mit Verantwortlichen übersetzen.

Boards befüllen statt abtippen

Aus einer Anforderungsliste oder einem Meeting-Ergebnis legt der Agent neue Haftnotizen auf einem vorbereiteten Board an – die Vorarbeit für den nächsten Workshop entfällt. Die dafür nötigen Schreib-Tools stehen laut Miro-Changelog nur auf Self-Serve-Plänen zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen

Miro und KI – die wichtigsten Antworten

Hat Miro einen offiziellen MCP-Server?

Ja. Miro betreibt seit Dezember 2025 einen offiziellen MCP-Server unter mcp.miro.com, der sich in Public Beta befindet. Der Transport erfolgt über Streamable HTTP, eine eigene Installation ist nicht erforderlich.

Muss unsere IT vorab eine App in Miro anlegen?

Nein. Miro unterstützt Dynamic Client Registration, CompanyGPT registriert sich also automatisch als OAuth-Client. Nötig ist lediglich, dass ein berechtigter Nutzer den Zugriff für sein Miro-Team autorisiert.

Auf welche Boards kann der Agent zugreifen?

Der Zugriff ist team-scoped: Es sind ausschließlich Boards des autorisierten Miro-Teams erreichbar, und auch dort nur diejenigen, für die das angemeldete Konto berechtigt ist. Boards anderer Teams bleiben außen vor.

Kann die KI Boards auch verändern?

Das hängt von Ihrem Miro-Plan ab: Die schreibenden Werkzeuge – etwa Boards oder Objekte anlegen – sind laut Miro-Changelog auf Self-Serve-Pläne beschränkt und für Enterprise-Pläne nicht verfügbar. Sofern sie zur Verfügung stehen, entscheiden zusätzlich die Freigaben in CompanyGPT: Sie können einen Agenten auf reines Lesen beschränken oder ihm gezielt das Anlegen von Objekten erlauben.

Wie ist die Anbindung datenschutzrechtlich einzuordnen?

CompanyGPT läuft in Ihrem eigenen Cloud-Tenant und kommuniziert direkt mit dem Miro-Endpoint, ohne dass Board-Inhalte bei Dritten zwischengespeichert werden. Ihr bestehender Miro-Vertrag bleibt für die Bewertung von Miro als Anbieter maßgeblich.

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CompanyGPT ist der Enterprise-KI-Assistent in Ihrem eigenen Cloud-Tenant: alle relevanten KI-Modelle, Ihre Unternehmensdaten und Integrationen wie Miro – zentral verwaltet, mit Rollen und Berechtigungen. Wir richten die Anbindung gemeinsam mit Ihnen ein.

Miro ist eine Marke des jeweiligen Inhabers (Miro). Die Nennung beschreibt die Kompatibilität und impliziert keine Partnerschaft oder Empfehlung. Verfügbarkeit und Funktionsumfang der Anbindung richten sich nach dem jeweiligen Anbieter.