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CompanyGPT Integration MCP-Server: Streamable HTTP

Jira über MCP mit KI nutzen

Jira bildet ab, woran ein Unternehmen gerade arbeitet – aber der Weg zur Antwort führt oft über Filter, Boards und JQL. Über den offiziellen Atlassian-Rovo-MCP-Server beantwortet CompanyGPT Fragen zu Vorgängen direkt im Chat, mit den Rechten des angemeldeten Nutzers.

Was ist Jira?

Jira ist das Werkzeug von Atlassian für die Planung und Nachverfolgung von Arbeit. Ursprünglich als Bug-Tracker gestartet, ist es heute in vielen Unternehmen die zentrale Instanz für Software-Entwicklung, IT-Service-Management und allgemeines Projektmanagement: Vorgänge werden in Projekten organisiert, über Boards und Sprints priorisiert, mit Workflows durch definierte Statusübergänge geführt und über Berichte ausgewertet.

Für KI-Agenten ist Jira deshalb interessant, weil dort der aktuelle Arbeitsstand strukturiert vorliegt – inklusive Verantwortlichkeiten, Fälligkeiten, Verknüpfungen und Kommentarverläufen. Fragen wie „Was blockiert das Release?“ oder „Welche Tickets hat mein Team diese Woche abgeschlossen?“ lassen sich damit beantworten, ohne dass jemand die passende Abfrage von Hand bauen muss.

Anbindung auf einen Blick

MCP-Server
Offiziell (Atlassian Rovo MCP), Remote
Endpoint
Gemeinsamer Atlassian-Endpoint für Jira, Confluence und Bitbucket
Transport
Streamable HTTP (Legacy-SSE seit 30.06.2026 nicht mehr unterstützt)
Authentifizierung
OAuth 2.1 oder Atlassian-API-Token (sofern vom Organisations-Admin freigegeben)
Betriebsmodell
SaaS (Atlassian Cloud)

So verbinden Sie Jira mit CompanyGPT

Atlassian stellt mit dem Rovo MCP Server eine offizielle, allgemein verfügbare Anbindung für die Cloud-Produkte bereit. Der Endpoint lautet mcp.atlassian.com/v1/mcp/authv2 und wird über Streamable HTTP angesprochen. Wichtig zu wissen: Jira, Confluence und Bitbucket teilen sich diesen gemeinsamen Endpoint – eine einmal eingerichtete Atlassian-Verbindung kann somit mehrere Produkte abdecken, sofern sie für Ihre Organisation freigegeben sind.

Die Authentifizierung erfolgt über OAuth 2.1 oder alternativ über ein Atlassian-API-Token, sofern die API-Token-Authentifizierung vom Organisations-Admin freigegeben ist. Beim OAuth-Weg autorisiert jeder Nutzer mit dem eigenen Atlassian-Konto; der Agent sieht damit exakt die Projekte und Vorgänge, für die dieses Konto berechtigt ist. Bestehende Projekt- und Berechtigungsschemata in Jira bleiben also vollständig wirksam.

Der ältere, SSE-basierte Atlassian-MCP-Zugang wird seit dem 30. Juni 2026 nicht mehr unterstützt. Neue Anbindungen richten wir deshalb ausschließlich über den Streamable-HTTP-Endpoint ein; bestehende Konfigurationen migrieren wir im Rahmen der Einführung. In CompanyGPT legen Ihre Administratoren über Rollen und Gruppen fest, welche Teams die Jira-Integration nutzen dürfen.

Typische Anwendungsfälle

So arbeiten KI-Agenten in CompanyGPT mit Jira

Sprint-Stand auf Zuruf

Der Scrum Master fragt nach dem aktuellen Sprint und erhält eine Übersicht über abgeschlossene, laufende und blockierte Vorgänge samt Verantwortlichkeiten.

Ticket aus der Besprechung heraus

Aus einer Gesprächsnotiz erzeugt der Agent einen sauber strukturierten Vorgang mit Titel, Beschreibung und Akzeptanzkriterien im richtigen Projekt.

Muster im Backlog erkennen

Das Support-Team lässt offene Vorgänge nach Komponente und Häufigkeit auswerten, um wiederkehrende Fehlerbilder für die Produktplanung sichtbar zu machen.

Häufig gestellte Fragen

Jira und KI – die wichtigsten Antworten

Hat Jira einen offiziellen MCP-Server?

Ja. Atlassian betreibt den allgemein verfügbaren Rovo MCP Server unter mcp.atlassian.com/v1/mcp/authv2. Er deckt die Atlassian-Cloud-Produkte ab, darunter Jira.

Brauchen Confluence und Jira getrennte Verbindungen?

Nein. Beide Produkte werden über denselben Atlassian-MCP-Endpoint angesprochen. Eine eingerichtete Verbindung kann daher mehrere Atlassian-Produkte abdecken, sofern diese für Ihre Organisation freigeschaltet sind.

Sieht die KI alle Jira-Projekte?

Nein. Beim Zugriff greifen die Berechtigungen des verbundenen Atlassian-Kontos. Projekte und Vorgänge, die ein Nutzer in Jira nicht sehen darf, bleiben auch für den Agenten unsichtbar.

Was passiert mit dem alten SSE-Zugang?

Der ältere SSE-Endpoint wird seit dem 30. Juni 2026 nicht mehr unterstützt. Neue Anbindungen richten wir direkt über Streamable HTTP ein, bestehende Konfigurationen stellen wir im Zuge der Einführung um.

Kann die KI Vorgänge auch bearbeiten?

Der Funktionsumfang ergibt sich aus den Werkzeugen des Rovo-MCP-Servers und den Rechten des verbundenen Kontos. In CompanyGPT lässt sich pro Agent festlegen, ob nur gelesen oder auch geschrieben werden darf.

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Jira ist eine Marke des jeweiligen Inhabers (Atlassian). Die Nennung beschreibt die Kompatibilität und impliziert keine Partnerschaft oder Empfehlung. Verfügbarkeit und Funktionsumfang der Anbindung richten sich nach dem jeweiligen Anbieter.