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CompanyGPT Integration MCP-Server: Streamable HTTP

Gmail über MCP mit KI nutzen

In vielen Unternehmen wird der eigentliche Geschäftsverlauf per E-Mail entschieden – verteilt über tausende Threads, die niemand mehr überblickt. Google stellt für Gmail einen eigenen, von Google betriebenen MCP-Server bereit, derzeit als Developer Preview. CompanyGPT bindet ihn per OAuth an, mit einer Client-ID aus Ihrem eigenen Google-Cloud-Projekt.

Was ist Gmail?

Gmail ist der E-Mail-Dienst von Google und in Unternehmen Teil von Google Workspace. Statt klassischer Ordner arbeitet Gmail mit Labels, Konversations-Threads und einer sehr leistungsfähigen Volltextsuche. Über Google-Gruppen lassen sich zusätzlich geteilte Postfächer für Team-Adressen wie info@ oder support@ abbilden, und die Administration erfolgt zentral über die Workspace Admin-Konsole.

Für KI-Agenten ist Gmail vor allem deshalb interessant, weil hier der Verlauf von Vorgängen dokumentiert ist: Angebote, Rückfragen, Zusagen und Eskalationen. Ein Assistent, der lesend auf das eigene Postfach zugreifen darf, kann diese Historie in Sekunden erschließen, statt dass Mitarbeitende sich durch Suchergebnisse arbeiten.

Anbindung auf einen Blick

MCP-Server
Offiziell (Google), Remote – Developer Preview
Endpoint
gmailmcp.googleapis.com/mcp/v1
Transport
Streamable HTTP
Authentifizierung
OAuth 2.0 mit eigener Client-ID des Unternehmens
Betriebsmodell
SaaS (Google Workspace)
Berechtigungen
Pro Nutzer – Gmail-Berechtigungen bleiben unverändert

So verbinden Sie Gmail mit CompanyGPT

Google betreibt für Gmail einen eigenen MCP-Endpoint unter gmailmcp.googleapis.com/mcp/v1, erreichbar über Streamable HTTP. Der Server befindet sich derzeit in der Developer Preview – das heißt: Er ist nutzbar, Funktionsumfang, Werkzeugnamen und Verfügbarkeit können sich vor der allgemeinen Freigabe aber noch ändern. Wir benennen das offen, weil es für die Planung eines produktiven Rollouts relevant ist.

Die Authentifizierung läuft über OAuth 2.0 mit einer eigenen Client-ID: Ihr Unternehmen legt in einem eigenen Google-Cloud-Projekt einen OAuth-Client an und hinterlegt dessen Zugangsdaten in CompanyGPT. Damit läuft die Autorisierung ausschließlich zwischen Ihren Nutzern, Ihrem Google-Projekt und Ihrer CompanyGPT-Instanz. Jeder Mitarbeitende autorisiert sein eigenes Konto; über die Workspace Admin-Konsole kann Ihre IT zusätzlich steuern, welche Anwendungen im Tenant überhaupt zugelassen sind.

In CompanyGPT entscheiden Ihre Administratoren anschließend per Rolle und Gruppe, wer die Gmail-Integration nutzen darf und für welche Agenten sie aktiv ist – etwa nur für ein Vertriebs-Team oder ausschließlich in lesenden Szenarien.

Typische Anwendungsfälle

So arbeiten KI-Agenten in CompanyGPT mit Gmail

Vorgangshistorie rekonstruieren

Der Innendienst fragt, was mit einem bestimmten Kunden zuletzt vereinbart wurde – der Agent durchsucht die eigenen Threads und liefert eine chronologische Zusammenfassung mit den relevanten Nachrichten.

Posteingang sortieren

Nach längerer Abwesenheit gruppiert der Assistent ungelesene Nachrichten nach Thema und Dringlichkeit, statt dass Mitarbeitende hunderte Betreffzeilen einzeln sichten.

Antworten vorbereiten

Auf Basis des Threads und ergänzender Quellen aus CompanyGPT entsteht ein Antwortentwurf im passenden Ton – Freigabe und Versand bleiben beim Menschen.

Häufig gestellte Fragen

Gmail und KI – die wichtigsten Antworten

Gibt es einen offiziellen MCP-Server für Gmail?

Ja. Google stellt einen eigenen, von Google betriebenen MCP-Server unter gmailmcp.googleapis.com/mcp/v1 bereit. Er befindet sich in der Developer Preview, ist also bereits nutzbar, aber noch nicht allgemein freigegeben.

Was bedeutet Developer Preview für einen produktiven Einsatz?

Der Endpoint ist verfügbar, Google kann Werkzeuge und Verhalten vor der allgemeinen Freigabe jedoch anpassen. Wir empfehlen deshalb einen abgegrenzten Start mit einer Pilotgruppe und begleiten den Übergang, sobald der Server allgemein verfügbar wird.

Liest die KI die Postfächer anderer Mitarbeiter mit?

Nein. Die Autorisierung erfolgt pro Nutzer über OAuth. Ein Agent sieht ausschließlich die Nachrichten des Postfachs, das der angemeldete Nutzer selbst autorisiert hat.

Warum brauchen wir eine eigene OAuth-Client-ID?

Weil die Verbindung damit vollständig unter Ihrer Kontrolle bleibt: Der OAuth-Client liegt in Ihrem Google-Cloud-Projekt, Sie definieren die Freigaben und können den Zugriff jederzeit zentral widerrufen.

Wie steht es um den Datenschutz?

CompanyGPT läuft in Ihrem eigenen Cloud-Tenant und spricht direkt mit dem Google-Endpoint, ohne zwischengeschaltete Dritte. Die Verarbeitung Ihrer Gmail-Daten durch Google richtet sich unverändert nach Ihrem bestehenden Workspace-Vertrag.

Gmail und Ihre KI – DSGVO-konform mit CompanyGPT

CompanyGPT ist der Enterprise-KI-Assistent in Ihrem eigenen Cloud-Tenant: alle relevanten KI-Modelle, Ihre Unternehmensdaten und Integrationen wie Gmail – zentral verwaltet, mit Rollen und Berechtigungen. Wir richten die Anbindung gemeinsam mit Ihnen ein.

Gmail ist eine Marke des jeweiligen Inhabers (Google). Die Nennung beschreibt die Kompatibilität und impliziert keine Partnerschaft oder Empfehlung. Verfügbarkeit und Funktionsumfang der Anbindung richten sich nach dem jeweiligen Anbieter.