Confluence über MCP mit KI nutzen
Confluence ist in vielen Unternehmen das dokumentierte Gedächtnis – aber Wissen nützt nur, wenn man es findet. Der offizielle Atlassian-Rovo-MCP-Server macht Spaces und Seiten für CompanyGPT zugänglich, ohne dass Berechtigungen aufgeweicht werden.
Was ist Confluence?
Confluence ist die Wiki- und Dokumentationsplattform von Atlassian. Teams legen Inhalte in Spaces ab, strukturieren sie in Seitenbäumen, arbeiten gemeinsam an Entwürfen und verknüpfen Seiten eng mit Jira-Vorgängen. Typische Inhalte reichen von Architektur- und Betriebsdokumentation über Prozessbeschreibungen und Onboarding-Handbücher bis zu Meeting-Protokollen und Entscheidungsvorlagen.
Für den KI-Einsatz ist Confluence eine der ergiebigsten internen Quellen: Die Inhalte sind bereits redaktionell aufbereitet, versioniert und mit Berechtigungen versehen. Ein Agent, der darauf zugreifen kann, beantwortet Fragen nicht aus allgemeinem Weltwissen, sondern aus den tatsächlich gültigen Festlegungen Ihres Unternehmens – idealerweise mit Verweis auf die zugrunde liegende Seite.
Anbindung auf einen Blick
- MCP-Server
- Offiziell (Atlassian Rovo MCP), Remote
- Endpoint
- Gemeinsamer Atlassian-Endpoint mit Jira und Bitbucket
- Transport
- Streamable HTTP (Legacy-SSE seit 30.06.2026 nicht mehr unterstützt)
- Authentifizierung
- OAuth 2.1 oder Atlassian-API-Token (sofern vom Organisations-Admin freigegeben)
- Berechtigungen
- Space- und Seitenrechte des verbundenen Kontos bleiben wirksam
So verbinden Sie Confluence mit CompanyGPT
Der Zugriff läuft über den Rovo MCP Server von Atlassian, der allgemein verfügbar ist und unter mcp.atlassian.com/v1/mcp/authv2 per Streamable HTTP bereitsteht. Dieser Endpoint ist derselbe, über den auch Jira und Bitbucket angebunden werden – eine eingerichtete Atlassian-Verbindung deckt somit mehrere Produkte ab, sofern sie in Ihrer Organisation freigegeben sind.
Für die Anmeldung stehen OAuth 2.1 und ein Atlassian-API-Token zur Verfügung – letzteres, sofern die API-Token-Authentifizierung vom Organisations-Admin freigegeben ist. Beim OAuth-Weg autorisiert jeder Mitarbeiter mit dem eigenen Konto. Damit greifen die Space- und Seitenberechtigungen aus Confluence unverändert weiter: Ein eingeschränkter Space bleibt eingeschränkt, auch wenn die Frage über den KI-Assistenten gestellt wird.
Der ältere SSE-basierte Zugang von Atlassian wird seit dem 30. Juni 2026 nicht mehr unterstützt; wir richten Anbindungen daher grundsätzlich über Streamable HTTP ein. In CompanyGPT bestimmen Ihre Administratoren über Rollen und Gruppen, welche Nutzerkreise die Confluence-Integration einsetzen dürfen – etwa zunächst nur der Support und die technische Redaktion.
Typische Anwendungsfälle
So arbeiten KI-Agenten in CompanyGPT mit Confluence
Antworten aus der eigenen Doku
Mitarbeitende fragen nach einer Freigaberegel oder einem Prozessschritt und erhalten die Antwort aus der aktuellen Confluence-Seite – mit Hinweis auf die Fundstelle.
Onboarding-Material erstellen
Aus verstreuten Seiten eines Spaces entsteht ein strukturierter Einstiegsleitfaden für neue Kolleginnen und Kollegen, den die Fachabteilung nur noch prüfen muss.
Dokumentation aktuell halten
Die technische Redaktion lässt prüfen, welche Seiten zu einem Thema existieren, wo sich Aussagen widersprechen und welche Abschnitte veraltet wirken.
Häufig gestellte Fragen
Confluence und KI – die wichtigsten Antworten
Gibt es einen offiziellen MCP-Server für Confluence?
Ja. Confluence wird über den allgemein verfügbaren Atlassian Rovo MCP Server angebunden, erreichbar unter mcp.atlassian.com/v1/mcp/authv2 mit Streamable HTTP als Transport.
Ist das derselbe Zugang wie für Jira?
Ja, Atlassian nutzt für Confluence, Jira und Bitbucket denselben MCP-Endpoint. Eine eingerichtete Verbindung kann damit mehrere Produkte abdecken, sofern diese für Ihre Organisation freigeschaltet sind.
Bleiben eingeschränkte Spaces geschützt?
Ja. Der Zugriff erfolgt mit den Rechten des verbundenen Atlassian-Kontos. Spaces und Seiten mit eingeschränkter Sichtbarkeit sind für den Agenten genauso wenig zugänglich wie für den Nutzer selbst.
Wie unterscheidet sich das von companyRAG?
Die MCP-Anbindung fragt Confluence live ab und arbeitet immer auf dem aktuellen Stand. companyRAG indexiert Dokumente für semantische Suche. Beides lässt sich kombinieren – welche Variante passt, klären wir im Workshop.
Kann der Assistent auch Seiten anlegen oder ändern?
Das hängt von den Werkzeugen des Rovo-MCP-Servers und den Rechten des Kontos ab. In CompanyGPT lässt sich ein Agent bewusst auf reines Lesen beschränken, wenn Änderungen redaktionell freigegeben werden sollen.
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Confluence ist eine Marke des jeweiligen Inhabers (Atlassian). Die Nennung beschreibt die Kompatibilität und impliziert keine Partnerschaft oder Empfehlung. Verfügbarkeit und Funktionsumfang der Anbindung richten sich nach dem jeweiligen Anbieter.
