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CompanyGPT Integration Individuelle Anbindung

CGM medico über MCP mit KI nutzen

CGM medico führt in rund 250 deutschen Krankenhäusern die klinische und administrative Dokumentation zusammen. Einen MCP-Server bietet CompuGroup Medical für das System nicht an – die Anbindung an CompanyGPT ist deshalb ein Integrationsprojekt über die etablierten Klinikschnittstellen HL7 v2 und ISiK-FHIR.

Was ist CGM medico?

CGM medico ist das Krankenhausinformationssystem (KIS) der CompuGroup Medical SE & Co. KGaA aus Koblenz. Es bildet Patientenmanagement, klinische Dokumentation, OP-Management, Diagnostik und Abrechnung in einem System ab und wird klassisch im geschützten Netz des Klinikums betrieben. Laut Hersteller ist medico in rund 250 deutschen Krankenhäusern im Einsatz.

Ein KIS ist für KI-Anwendungen eine besonders sensible Datenquelle: Es enthält Gesundheitsdaten, die unter Artikel 9 DSGVO, die ärztliche Schweigepflicht und die Landeskrankenhausgesetze fallen. Tragfähig ist eine Anbindung deshalb dort, wo der Datenausschnitt klar umrissen ist – etwa administrative Stammdaten, Belegungs- und Fallzahlen oder pseudonymisierte Auswertungen für Controlling und Qualitätsmanagement. Welche Felder ein Agent überhaupt sehen darf, wird vor der Umsetzung festgelegt.

Anbindung auf einen Blick

MCP-Server
Keiner verfügbar – individuelle Anbindung
Schnittstellen
HL7 v2, FHIR/ISiK (§ 373 SGB V), DICOM, KIM/TI
Authentifizierung
Netzinterne Schnittstellenkonten, projektspezifisch
Betriebsmodell
On-Premises im Kliniknetz
Berechtigungen
Datenumfang pro Werkzeug definiert, standardmäßig lesend

So verbinden Sie CGM medico mit CompanyGPT

Für CGM medico existiert derzeit kein MCP-Server – weder vom Hersteller noch als belastbares Community-Projekt. Eine Nutzung mit CompanyGPT ist dennoch möglich, sie wird aber individuell auf Ihre Systemlandschaft zugeschnitten.

Grundlage sind die Schnittstellen, die in Ihrem Haus ohnehin betrieben werden: HL7 v2 über den Kommunikationsserver sowie FHIR über die nach § 373 SGB V verpflichtenden ISiK-Schnittstellen, ergänzt um DICOM und die KIM-/TI-Anbindung. Daraus modellieren wir MCP-Werkzeuge mit fest definierten Abfragen – jedes Werkzeug liefert genau die Datenfelder, die für den freigegebenen Anwendungsfall vorgesehen sind. Die Zugriffe laufen über Schnittstellenkonten, die Ihre IT vergibt, protokolliert und jederzeit entziehen kann.

In CompanyGPT steuern Ihre Administratoren anschließend per Rolle und Gruppe, welche Abteilungen die Integration überhaupt sehen. Standardmäßig richten wir sie ausschließlich lesend ein; schreibende Zugriffe auf das KIS setzen wir nur nach ausdrücklicher Freigabe und in Abstimmung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten um. Die technische Umsetzung erfolgt gemeinsam mit Ihrer IT und, je nach Betreuungsmodell, mit dem Systempartner, der medico bei Ihnen betreut.

Hinweis für On-Premises-Betrieb: CompanyGPT läuft in Ihrem eigenen Azure-Tenant – dadurch lässt sich Ihr On-Premises-Netz direkt anbinden: über ein Site-to-Site-VPN (Azure VPN Gateway) oder ExpressRoute zwischen Ihrem Firmennetz und dem virtuellen Netzwerk Ihrer CompanyGPT-Umgebung. Das System muss dafür nicht öffentlich erreichbar sein; wir richten die Verbindung gemeinsam mit Ihrer IT ein.

Typische Anwendungsfälle

So arbeiten KI-Agenten in CompanyGPT mit CGM medico

Belegung und Auslastung auswerten

Verwaltung und Pflegedienstleitung fragen Kennzahlen zu Belegung, Verweildauer oder Fallzahlen in natürlicher Sprache ab, statt Auswertungen manuell aus dem System zu ziehen.

Medizincontrolling unterstützen

Der Agent stellt Fälle mit unvollständiger Dokumentation zusammen und erläutert Kodierregeln – die fachliche Prüfung und die Freigabe bleiben beim Controlling-Team.

Administrative Rückfragen beantworten

Aufnahme und Sekretariate klären Fragen zu Terminen, Zuständigkeiten oder Stationsbelegung im Chat, ohne mehrere Masken im KIS durchzuklicken.

Häufig gestellte Fragen

CGM medico und KI – die wichtigsten Antworten

Hat CGM medico einen MCP-Server?

Nein. CompuGroup Medical bietet für medico keinen MCP-Server an, und es existiert auch kein ausgereiftes Community-Projekt. Die Anbindung an CompanyGPT setzen wir daher individuell über die vorhandenen Klinikschnittstellen um.

Wie wird medico dann mit einem KI-Assistenten verbunden?

Über HL7 v2 am Kommunikationsserver und über FHIR nach dem ISiK-Standard, den § 373 SGB V für Krankenhäuser vorschreibt. Die dafür nötigen Abfragen kapseln wir als MCP-Werkzeuge, die CompanyGPT gezielt aufrufen kann.

Sieht die KI Patientendaten?

Nur die Daten, die Sie ausdrücklich freigeben. Der Umfang wird pro Werkzeug festgelegt, und viele Anwendungsfälle kommen mit aggregierten oder pseudonymisierten Daten aus. Was ein Agent sehen darf, entscheiden Sie vor der Umsetzung gemeinsam mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.

Verlassen die Daten das Kliniknetz?

CompanyGPT läuft in Ihrem eigenen Cloud-Tenant und nicht bei einem Drittanbieter. Zwischen KIS und CompanyGPT besteht eine dedizierte, verschlüsselte Verbindung. Alle Datenflüsse werden im Projekt dokumentiert und lassen sich in Ihr Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten übernehmen.

Wie umfangreich ist ein solches Integrationsprojekt?

Das hängt vom Anwendungsfall und von den bereits vorhandenen Schnittstellen ab. In der Regel starten wir mit einem eng umrissenen Szenario, klären Freigaben und Datenschutz und erweitern den Umfang erst danach schrittweise.

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CGM medico ist eine Marke des jeweiligen Inhabers (CompuGroup Medical SE & Co. KGaA). Die Nennung beschreibt die Kompatibilität und impliziert keine Partnerschaft oder Empfehlung. Verfügbarkeit und Funktionsumfang der Anbindung richten sich nach dem jeweiligen Anbieter.