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LLM Meta USA

Meta Llama & Muse

Meta Muse und Llama: Muse Wonder (Preview, $4/$20), Muse Spark Open 816B (Open Weights), Muse Glimmer 30B (Apache 2.0), Muse Spark 1.3 und Llama 4 mit EU-Lizenzsperre.

Lizenz Apache 2.0 (Muse Glimmer 30B – EU uneingeschränkt erlaubt), Llama 4 Community License (EU-Nutzung ausgeschlossen), Llama 3.x Community License (EU erlaubt), Muse Model License (Muse Spark Open – EU nicht ausgeschlossen, Attributionspflicht), proprietär (Muse Wonder, Muse Spark)
DSGVO-Hosting Verfügbar
Kontext 1M (Muse Wonder, Muse Spark 1.3, Muse Spark Open), 10M (Llama 4 Scout), 1M (Llama 4 Maverick), 128k als Standard, länger möglich (Muse Glimmer 30B), 128k (Llama 3.x) Tokens
Modalität Text, Image, Video → Text

Versionen

Verfügbare Modellvarianten im Überblick

ModellReleaseEUStärkenSchwächenStatus
Muse Wonder / Muse Wonder Full
12. Oktober 2026 (Preview)
Laut Meta das leistungsfähigste Modell der Muse-Familie, ausgelegt auf komplexes Software-Engineering und langlaufende Agenten-Aufgaben (Planung, Delegation an Subagenten, parallele Tool-Aufrufe, Fehlerkorrektur) 1.048.576 Token Kontext; Input Text, Bild, Video, Audio und PDF; Output Text Reasoning-Effort von „minimal“ bis „max“; Computer Use, Tool Calling, Structured Output und Search Grounding Erreichbar über Responses, Chat Completions und Messages API Im Standard-Modus werden Inhalte laut Meta nicht für das Training von Meta-Modellen verwendet
Preview-Status laut Meta-Entwicklerdoku Closed Weights; keine EU-Datenresidenz dokumentiert Muse Wonder Full nur mit Muse-Code-Abo (Power oder Maximum Usage), nicht über die API Capability-Ergebnisse zeigt Meta in der Modellkarte nur als Grafik; Benchmark-Werte nennt Meta im Text nicht
Preview
Muse Spark Open
15. Oktober 2026
Offene Variante von Muse Spark: 816B Parameter insgesamt, 42B aktiv (Sparse Mixture of Experts), multimodaler Input (Text, Bild, Video, Audio), Output Text 1.048.576 Token Kontext, Training auf mehr als 100 Sprachen Checkpoints in BF16 (ca. 1,65 TB) und NVFP4 (ca. 537 GB; ein 4-GPU-Blackwell-Knoten) Betrieb mit SGLang, vLLM, TensorRT-LLM oder llama.cpp; Plattformen laut Meta: NVIDIA Blackwell, AMD Instinct, Intel Xeon 6, Apple Mac Studio Launch-Partner laut Meta unter anderem Baseten, Fireworks AI, Groq, Modal, Nebius, Together AI und OpenRouter
Sehr hoher Hardwarebedarf: laut Meta rund 2 TB VRAM im Betrieb mit BF16 Muse Model License statt Apache 2.0: „Built with Muse Spark Open“ ist Pflicht, für Model-as-a-Service-Angebote ab 20 Mio. USD Konzernumsatz in zwölf Monaten ist eine separate Vereinbarung mit Meta nötig Zugriff auf die Gewichte nur nach manueller Freigabe bei Hugging Face Meta nennt in der Entwicklerdoku und im Launch-Blog keine Benchmark-Werte
Aktuell
Muse Spark 1.3
2. September 2026
Laut Meta rund 20 % weniger Tool Calls und rund 25 % weniger Token als Muse Spark 1.2 – bei unverändertem Preis 1M Token Kontextfenster, laut Meta für agentische Workflows trainiert und auf Coding optimiert Multimodaler Input: Text, Bild, Video und Dokumente Fragt laut Meta bei unklaren oder widersprüchlichen Eingaben nach, statt zu raten Unterstützt laut Meta-Entwicklerdoku alle Reasoning-Effort-Stufen einschließlich „max“ (nicht in der Contributor-Variante) Sehr günstige Contributor-Variante (`muse-spark-1.3-contributor`, $0,10/$0,20) – Konditionen bei Meta prüfen Über Meta Model API (Self-Service) und OpenRouter erreichbar, seit 24. September 2026 auch als Partnermodell (Preview) auf der Gemini Enterprise Agent Platform; treibt Muse Code
Closed Weights – offene Gewichte gibt es nur mit der separaten Variante Muse Spark Open Kein dokumentierter Verarbeitungsort, keine EU-Datenresidenz Benchmark-Scorecard nur als Grafik veröffentlicht – konkrete Werte lassen sich aus dem Meta-Blog nicht belegen Parameterzahl und Knowledge Cutoff nicht offengelegt
Aktuell
Muse Glimmer 30B Empfohlen
10. August 2026
Apache-2.0-Lizenz: uneingeschränktes Self-Hosting in der EU, keine Lizenzsperre wie bei Llama 4 ~30 Mrd. Parameter (dichter Transformer) – in 4-Bit rund 18–20 GB, läuft auf einer einzelnen Consumer-GPU (24–32 GB VRAM) oder einem Mac Multimodal: Text- und Bild-Input (Video mit 2 fps, max. 96 Frames), Tool Calling, Object Detection, Structured Output Von Meta positioniert für „always-on local agentic workflows“ – lokale Agenten, Function Calling, lokales Coding, LLM-as-a-Judge DFlash Speculative Decoding mit separatem Drafter-Modell: bis zu 3,1× Speedup Herstellerbenchmarks: MCP Atlas 75,5 · SWE-Bench Verified 76,0 · SWE-Bench Pro 51,2 · AIME 2026 94,7 · CharXiv Reasoning 78,8
Unabhängig deutlich schwächer bewertet: Artificial Analysis Intelligence Index 35 (Qwen3.6-27B 38, Gemma 4-31B 30) GDPval-AA v2: 953 Elo – unter der menschlichen Baseline von 1000 Halluzinationsrate 82 % laut Artificial Analysis – als Wissensmodell nur mit Absicherung (RAG, Quellenprüfung) einsetzbar Standard-Kontext 128K Token; längere Kontexte unterstützt Meta laut Doku, ohne sie zu beziffern Tau3-Banking mit 24 % deutlich niedriger als die übrigen Herstellerwerte Keine eigene Meta-API – Betrieb ausschließlich über Self-Hosting oder Inference-Partner
Aktuell
Llama 4 Maverick
April 2025
400B Parameter (MoE, 17B aktiv) 1M Token Kontextfenster Nativ multimodal (Text, Bild, Video) Übertrifft GPT-4 in mehreren Benchmarks
In der EU lizenzrechtlich nicht verfügbar Multi-GPU erforderlich (200-400 GB VRAM)
Aktuell
Llama 4 Scout
April 2025
10M Token Kontextfenster – branchenweit einzigartig 109B Parameter (MoE, 17B aktiv) Auf einzelner H100 80GB lauffähig (INT4) Nativ multimodal
In der EU lizenzrechtlich nicht verfügbar
Aktuell
Llama 3.3 70B
Dezember 2024
Bewährt und breit eingesetzt Gute Balance Leistung/Ressourcen
Kein multimodales Input Ältere Generation ohne native Agenten-Features
Aktuell
Llama 3.2 (1B/3B/11B/90B)
September 2024
Breite Größenpalette Kompakte Varianten für Edge
Ältere Generation
Aktuell
Llama 3.1 (405B/70B/8B)
Juli 2024
405B-Variante mit Spitzenleistung 128k Kontextfenster
Hoher Ressourcenbedarf (405B)
Aktuell
Ältere, abgekündigte und abgeschaltete Versionen (3)

Legacy und veraltet: durch neuere Modelle abgelöst, bei vielen Versionen hat der Hersteller die Abschaltung bereits angekündigt. Abgeschaltet: nicht mehr verfügbar. Termine und Nachfolger stehen im Abschnitt Modell-Lebenszyklus.

ModellReleaseEUStärkenSchwächenStatus
Muse Spark 1.2
5. August 2026
Gemeinsam mit Muse Code veröffentlicht – Metas Terminal-Coding-Agent (Beta, macOS/Linux) mit asynchronen Hintergrund-Agenten, lokalem Event-Log und Skills wie /plan, /grill und /goal Laut Meta Fortschritte auf Terminal-Bench 2.1, DeepSWE 1.1 und Metas internem Coding-Benchmark (nur als Grafik veröffentlicht) Ende der US-only-Preview: erstmals „expanded global access“ für die Meta Model API Basis der Destillation für Muse Glimmer 30B
Closed Weights Konkrete Benchmark-Werte im Launch-Blog nicht als Zahlen genannt Am 2. September 2026 durch Muse Spark 1.3 abgelöst
Legacy
Muse Spark 1.1
9. Juli 2026
Agentisches Multimodal-Modell mit Tool Use, Computer Use und parallelen Subagenten 1M Token Kontextfenster mit modellgesteuertem Kontext-Management, kein Langkontext-Aufpreis Aggressiver Preis: $1,25/1M Input, $4,25/1M Output ($0,15 Cached Input) Stark bei Tool-Use-Benchmarks (MCP Atlas 88,1 – laut Meta vor Claude Opus 4.8 und GPT-5.5) OpenAI-kompatible 'Meta Model API'
Closed Weights – erstes kostenpflichtiges, proprietäres Meta-Modell API zum Start nur als Public Preview mit Warteliste und ausschließlich für US-Entwickler Zum Start keine DSGVO-Zusagen und keine EU-Datenresidenz kommuniziert Bei reinem Coding hinter Claude Opus 4.8 und GPT-5.5 (SWE-Bench Pro 61,5 %) Parameterzahl und Knowledge Cutoff nicht offengelegt Am 14. August 2026 räumte Meta einen Vorfall bei einer externen Cyber-Evaluation ein: Durch eine Fehlkonfiguration der Testumgebung griff das Modell statt auf ein fiktives Ziel auf eine reale Website zu
Legacy
Muse Spark 1.0
8. April 2026
Erstes Modell von Meta Superintelligence Labs (MSL) Powert Meta AI Assistent Nativ multimodales Reasoning-Modell mit Tool-Use und visual chain-of-thought Multi-Agent Orchestrierung (Contemplating Mode)
Proprietäres Modell – Bruch mit Metas Open-Weight-Tradition Developer-API mehrfach verschoben (April → Mai → Juni 2026) EU-Verfügbarkeit und vollständige Spezifikationen nie veröffentlicht
Legacy

Einsatzbereiche

Typische Anwendungsgebiete für dieses Modell

Datensensible Anwendungen
Lokale agentische Workflows mit Tool-Use
High-Volume ohne API-Kosten
Offline-Szenarien
Custom Models / Fine-Tuning
Embedded AI
Edge Deployment
On-Premise Lösungen

Technische Details

API, Features und Capabilities

API & Verfügbarkeit
Verfügbarkeit Public
Latenz (TTFT) Abhängig von Hosting
Durchsatz Abhängig von Hardware Tokens/Sek
Features & Capabilities
Tool Use Function Calling Structured Output Vision Datei-Upload
Training & Wissen
Wissensstand Nicht offengelegt (Muse Spark 1.3), August 2024 (Llama 4 Maverick/Scout laut AWS-Bedrock-Modellkarte), Dezember 2023 (Llama 3.3 70B laut AWS-Bedrock-Modellkarte)
Fine-Tuning Verfügbar (LoRA, QLoRA, Full Fine-Tuning, PEFT)
Sprachunterstützung
Beste Qualität Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch
Unterstützt 50+ Sprachen
Beste Qualität in Englisch, gute Qualität in westeuropaeischen Sprachen

Hosting & Compliance

DSGVO-konforme Hosting-Optionen und Lizenzierung

DSGVO-konforme Hosting-Optionen
Self-Hosted
Eigene Infrastruktur
Volle Datenkontrolle - empfohlen für sensible Daten. Muse Glimmer 30B ist unter Apache 2.0 in der EU uneingeschränkt self-hostbar.
AWS
Frankfurt (eu-central-1)
Nur über Amazon SageMaker (Self-Managed-Endpunkt, Region frei wählbar). Amazon Bedrock bietet Llama-Modelle (3.1/3.3/4.x) laut Modellkarten ausschließlich in US-Regionen an – kein eu.-Cross-Region-Profil, keine EU-In-Region-Verfügbarkeit; alle dort im Legacy-Status mit EOL am 30. März 2027.
Azure
West Europe / Germany West Central
Microsoft Foundry – Llama 3.3 70B und Llama 4 Maverick laut Region-Verfügbarkeitstabelle im Pay-as-you-go-Betrieb nur als Global Standard deploybar (Inferenz kann in jeder Azure-Region weltweit stattfinden), keine Data Zone Standard EU. Für Llama 3.3 70B (Version 9) führt die Tabelle zusätzlich Data Zone Provisioned Managed in EU-Regionen (u. a. germanywestcentral, francecentral, westeurope). Llama 4 Scout wird von Azure nicht direkt vertrieben.
Google Cloud
Verwaltete API nur in US-Regionen; EU nur per Self-Deployment
Gemini Enterprise Agent Platform (vormals Vertex AI) – laut Google-Modellseiten läuft die verwaltete Llama-API nur in den USA (Llama 4 Maverick und Scout in us-east5, ML-Processing in der US-Multi-Region). Die verwaltete API für Llama 3.3 70B (llama-3.3-70b-instruct-maas) hat Google am 21. Juli 2026 abgekündigt und am 21. Oktober 2026 abgeschaltet; als Alternative nennt Google das Self-Deployment im Model Garden. In einer EU-Region wie Frankfurt (europe-west3) ist Llama nur als selbst bereitgestelltes Modell aus dem Model Garden nutzbar. Muse Spark 1.3 steht dort seit 24. September 2026 als Partnermodell in der Preview bereit, nur über den globalen Endpunkt.
Lizenz & Hosting
Lizenz Apache 2.0 (Muse Glimmer 30B – EU uneingeschränkt erlaubt), Llama 4 Community License (EU-Nutzung ausgeschlossen), Llama 3.x Community License (EU erlaubt), Muse Model License (Muse Spark Open – EU nicht ausgeschlossen, Attributionspflicht), proprietär (Muse Wonder, Muse Spark)
Sicherheitsfilter Anpassbar
On-Premise Edge-fähig

Benchmarks

Leistungsvergleich mit standardisierten Tests

AIME 2026
94.7
CharXiv Reasoning
78.8
SWE-Bench Verified
76.0
MCP Atlas
75.5
SWE-Bench Pro
51.2
Artificial Analysis Intelligence Index
35

Meta bietet heute zwei sehr unterschiedliche Modelllinien: die Muse-Familie der Meta Superintelligence Labs (MSL) mit den proprietären Modellen Muse Wonder (Preview) und Muse Spark sowie den offenen Varianten Muse Spark Open und Muse Glimmer 30B, außerdem die bisherige Llama-Linie, die Meta im April 2026 beendet hat. Für Unternehmen im DACH-Raum ist vor allem die Lizenzfrage entscheidend: Muse Glimmer steht unter Apache 2.0, Muse Spark Open unter der Muse Model License ohne territorialen Ausschluss; beide lassen sich in der EU selbst betreiben. Llama 4 ist für EU-Unternehmen lizenzrechtlich gesperrt, und für Muse Wonder und Muse Spark über die Meta Model API dokumentiert Meta keine EU-Datenresidenz.

innFactory AI Consulting aus Rosenheim unterstützt Unternehmen beim DSGVO-konformen Self-Hosting von Meta-Modellen – mit Open Weights bleibt die volle Kontrolle bei Ihnen, keine Daten verlassen Ihre Infrastruktur. Stand dieser Übersicht: Oktober 2026.

Aktuelle Modelle im Überblick

ModellReleaseLizenzKontextEU-EinsatzEinsatzschwerpunkt
Muse Glimmer 30B10. August 2026Apache 2.0 (Open Weights)128k (laut Model Card)Self-Hosting uneingeschränktLokale agentische Workflows, Tool Calling
Muse Wonder / Wonder Full12. Oktober 2026 (Preview)Closed Weights, API bzw. Muse Code1MKeine EU-Datenresidenz dokumentiertKomplexes Software-Engineering, langlaufende Agenten
Muse Spark Open15. Oktober 2026Muse Model License (Open Weights)1MSelf-Hosting möglich (816B / 42B aktiv)Große Self-Hosting-Setups, Post-Training
Muse Spark 1.32. September 2026Closed Weights, API1MKeine EU-Datenresidenz dokumentiertAgenten, Coding
Llama 3.3 70BDezember 2024Llama Community License128kZulässigKlassische Textaufgaben
Llama 4 Scout / MaverickApril 2025Llama 4 Community License10M / 1MEU-Nutzung ausgeschlossen–

Muse Wonder und Muse Wonder Full

Am 12. Oktober 2026 haben die Meta Superintelligence Labs Muse Wonder und Muse Wonder Full vorgestellt. Laut Meta-Entwicklerdoku ist Muse Wonder das leistungsfähigste Modell der Muse-Familie, gebaut für komplexes Software-Engineering und langlaufende agentische Arbeit: Es ändert und prüft Code über viele Dateien in echten Repositories, plant, delegiert an Subagenten, ruft Tools parallel auf und fängt Fehler über viele Schritte ab; dazu kommt Computer Use für die Steuerung eines Desktops.

  • Status: Muse Wonder ist laut Meta-Entwicklerdoku in der Preview.
  • Modell-ID und Schnittstellen: muse-wonder-1.0 über Responses, Chat Completions und Messages API.
  • Kontext und Modalitäten: 1.048.576 Token Kontext; Input Text, Bild, Video, Audio und PDF, Output Text; Reasoning-Effort von „minimal“ bis „max“, Tool Calling, Structured Output und Search Grounding.
  • Preis: $4,00/1M Input, $0,20/1M Cached Input, $20,00/1M Output (Standard-Modus), ohne Long-Context-Aufschlag; Websuche kostet zusätzlich $2,50 je 1.000 Anfragen. Einen Contributor-Modus gibt es für Muse Wonder auf der Model API nicht; im Standard-Modus nutzt Meta Inhalte laut Doku nicht zum Training. Rate Limit laut Meta: 3.000 Anfragen und 4 Mio. Token pro Minute je Team.
  • Muse Wonder Full: die leistungsfähigere Variante, nur in Muse Code mit einem Abo der Stufen Power Usage oder Maximum Usage verfügbar. Das Setzen von Reasoning-Effort „max“ bei Muse Wonder wählt Wonder Full nicht aus. Muse Wonder selbst ist in Muse Code pay-as-you-go und in jedem Abo enthalten.
  • Benchmarks und Sicherheit: Meta beziffert in der Ankündigung keine Werte (nur „state-of-the-art“ bei persönlichen und beruflichen Agenten-Aufgaben). Die Modellkarte zeigt die Capability-Ergebnisse nur als Grafik; wir übernehmen daher keine Leistungszahlen. Sie enthält außerdem Metas Risikobewertung nach dem Meta Superintelligence Scaling Framework: Mit Schutzmaßnahmen stuft Meta Muse Wonder Full in allen Bereichen als „moderate or lower“ ein.

Hinweis für EU-Unternehmen: Beide Modelle sind laut Meta in Südkorea nicht verfügbar, die Verfügbarkeit variiert nach Land. Die EU zählt laut Geographic Use Policy nicht zu den gesperrten Gebieten; einen Verarbeitungsort oder eine EU-Datenresidenz nennt Meta aber nicht. Für personenbezogene Daten empfehlen wir offene Gewichte im Self-Hosting.

Muse Spark Open

Am 15. Oktober 2026 hat Meta mit Muse Spark Open die offene Gewichtsvariante von Muse Spark veröffentlicht (Hugging Face: meta-models/Muse-Spark-Open-816B-A42B).

  • Architektur: Sparse Mixture of Experts mit 816B Parametern, davon 42B aktiv; Input Text, Bild, Video und Audio, Output Text; 1.048.576 Token Kontext; Training auf Daten in mehr als 100 Sprachen.
  • Checkpoints: BF16 (Referenz, ca. 1,65 TB, acht GPUs wie 8 × B300) und NVFP4 (ca. 537 GB, ein 4-GPU-Blackwell-Knoten). Für den Betrieb mit BF16 rechnet Meta mit rund 2 TB VRAM. Runtimes: SGLang, vLLM, TensorRT-LLM, llama.cpp; Hardware laut Meta: NVIDIA, AMD Instinct, Intel Xeon 6 und Apple Mac Studio.
  • Lizenz: Muse Model License samt Acceptable Use Policy. Laut Lizenztext ist kommerzielle Nutzung erlaubt und es gibt keinen territorialen Ausschluss; Meta tritt für Lizenznehmer in Europa als Meta Platforms Ireland Limited auf. Pflichten: Lizenz und Usage Policy beilegen, „Built with Muse Spark Open“ in Produkten oder Dokumentation anzeigen, und für Model-as-a-Service-Angebote mit mehr als 20 Mio. USD Gesamtumsatz (Lizenznehmer und Verbundene) in zwölf Monaten vorab eine separate Vereinbarung mit Meta schließen. Das ist keine Apache-2.0-Lizenz; lassen Sie die Bedingungen für Ihren Einsatz rechtlich prüfen.
  • Zugriff: Hugging Face vergibt den Zugriff nach manueller Freigabe. Als Launch-Partner nennt Meta die Modellkataloge Amazon SageMaker AI, Google Cloud Model Garden und Microsoft Foundry sowie Baseten, Fireworks AI, Groq (Limited Preview), Modal, Nebius, Together AI und OpenRouter. Regionen und Deployment-Typen dieser Angebote haben wir nicht geprüft; vor einem EU-Einsatz sind sie je Anbieter zu klären.
  • Benchmarks: In der Entwicklerdoku und im Launch-Blog nennt Meta keine Qualitätswerte.

Einordnung: Muse Spark Open ist für Unternehmen mit eigener GPU-Infrastruktur interessant, die ein großes agentisches Modell selbst betreiben, anpassen (SFT, RL) oder über einen EU-Hoster beziehen wollen. Für Einzelplatz- oder Edge-Szenarien bleibt Muse Glimmer 30B die praktikablere Wahl.

Muse Glimmer 30B

Am 10. August 2026 haben die Meta Superintelligence Labs Muse Glimmer veröffentlicht (HuggingFace: meta-models/Muse-Glimmer-30B) – Metas erstes vollständig offenes Release seit dem Ende der Llama-Linie. Es ist kein Llama-Nachfolger, sondern eine Destillation aus dem proprietären Muse Spark (1.2), also die offene Nebenlinie unter dem weiterhin geschlossenen Flaggschiff.

Die Lizenz ist Apache 2.0: keine Llama-Community-Lizenz und keine EU-Ausschlussklausel. Muse Glimmer darf in der EU uneingeschränkt genutzt, gehostet und weitergegeben werden – für datensouveräne Deployments der wichtigste Unterschied im Meta-Portfolio.

  • ~30 Mrd. Parameter (rund 29,6 Mrd.: ca. 28 Mrd. Sprach-Decoder plus 1,8–2 Mrd. Vision-Encoder), dichter Causal Transformer mit Sliding-Window-Attention (Fenster 2048), Vokabular 202.048 Token.
  • Multimodal: Input Text, Bild und Video (2 fps, max. 96 Frames); Output nur Text. Tool Calling, Object Detection und Structured Output werden unterstützt.
  • Kontext: 128k Token (131.072) als Standard laut Model Card und Meta-Entwicklerdoku; längere Kontexte unterstützt Meta, ohne eine Obergrenze zu nennen. Bei langen Kontexten im eigenen Setup verifizieren.
  • DFlash Speculative Decoding mit separatem Drafter: laut Meta bis zu 3,1× Speedup.
  • Positionierung laut Meta: „always-on local agentic workflows“.
  • Hardware: rund 60 GB in BF16, 18–20 GB in 4-Bit – eine einzelne Consumer-GPU mit 24–32 GB VRAM oder ein Mac genügt.

Benchmarks laut Meta: MCP Atlas 75,5, SWE-Bench Verified 76,0, SWE-Bench Pro 51,2, AIME 2026 94,7, CharXiv Reasoning 78,8, Tau3-Banking 24 %. Die unabhängige Bewertung fällt schwächer aus: Artificial Analysis Intelligence Index 35 (unter Qwen3.6-27B mit 38, über Gemma 4-31B mit 30), GDPval-AA v2 953 Elo (unter der menschlichen Baseline von 1000) und eine Halluzinationsrate von 82 %.

Einordnung: Muse Glimmer eignet sich für lokale, eng umrissene agentische Aufgaben mit Tool-Use – Function Calling gegen definierte Schnittstellen, lokale Coding-Assistenz, LLM-as-a-Judge. Als Wissensmodell für allgemeine Knowledge Work ist es ohne Absicherung nicht geeignet: Ohne RAG mit belastbaren Quellen, Ausgabevalidierung und Human-in-the-Loop sollten Sie es dafür nicht einsetzen.

Verfügbarkeit: HuggingFace (Weights, GGUF von Meta und Unsloth); lokal über Ollama, LM Studio, llama.cpp, MLX, ExecuTorch und Unsloth; Serving über vLLM, SGLang und HF Inference Endpoints. Hosted-Partner laut Meta: Together AI, Fireworks AI und OpenRouter. Meta selbst bietet für Muse Glimmer keine eigene API an. Für souveränes Self-Hosting binden wir Muse Glimmer über CompanyGPT ein.

Muse Spark 1.3

Muse Spark 1.3 (2. September 2026) ist die aktuelle Version des proprietären Flaggschiffs und rollt laut Meta in Muse Code und der Meta Model API aus; erreichbar ist es auch über OpenRouter. Seit 24. September 2026 führt Google es zudem als Partnermodell auf der Gemini Enterprise Agent Platform (meta/muse-spark-1.3, Preview, Text-Input, nur globaler Endpunkt, Zugang über den Google- oder Meta-Vertrieb).

  • Effizienz: Laut Meta rund 20 % weniger Tool Calls und rund 25 % weniger Token als 1.2 bei gleichen Aufgaben.
  • Preis: muse-spark-1.3 kostet $1,25/1M Input, $0,15/1M Cached Input, $4,25/1M Output. Die Contributor-Variante muse-spark-1.3-contributor liegt bei $0,10/1M Input, $0,002/1M Cached Input, $0,20/1M Output – deren Bedingungen sollten Sie vor dem Einsatz bei Meta prüfen.
  • 1M Token Kontext, multimodaler Input (Text, Bild, Video, Dokumente); laut Meta für agentische Workflows trainiert und auf Coding optimiert, fragt bei unklaren Eingaben nach.
  • Benchmarks: Meta zeigt eine Scorecard gegen 1.2 sowie GPT-5.6 Sol (max) und Claude Opus 5 (max) nur als Grafik; konkrete Werte übernehmen wir deshalb nicht.
  • Reasoning: Laut Meta-Entwicklerdoku unterstützt muse-spark-1.3 alle Reasoning-Effort-Stufen einschließlich „max“; die Contributor-Variante nicht. Bei Audio-Input rät Meta zu Muse Spark 1.2 oder Muse Voice Transcribe, da die Audio-Unterstützung in 1.3 nicht vollständig ist.
  • Open Weights: Die offene Variante erschien am 15. Oktober 2026 als Muse Spark Open (siehe oben); muse-spark-1.3 selbst bleibt Closed Weights.

Hinweis für EU-Unternehmen: Die Geographic Use Policy der Meta Model API (aktualisiert am 12. Oktober 2026) führt die EU nicht unter den gesperrten Gebieten. Vertragspartner für Nutzer in Europa ist laut Nutzungsbedingungen Meta Platforms Ireland Limited; die Bedingungen verweisen auf die Meta Global Processor Terms (Auftragsverarbeitungsbedingungen) und die Data Security Terms. Einen Verarbeitungsort oder eine EU-Datenresidenz dokumentiert Meta nicht, auch der Google-Zugang läuft nur über den globalen Endpunkt. Für produktive EU-Anwendungen mit personenbezogenen Daten empfehlen wir stattdessen Muse Glimmer 30B (Apache 2.0, Self-Hosting), Llama 3.3 70B oder Mistral.

Weitere Muse-Produkte: Muse Code (Terminal-Coding-Agent, Beta, macOS und Linux; mit Muse Spark 1.2 am 5. August 2026 vorgestellt), Muse Image (Bildgenerierung, 7. Juli 2026; datenschutzrechtlich umstritten, weil das @-Mention-Feature standardmäßig Bilder auf Basis öffentlicher Instagram-Profilfotos erzeugt) und Muse Voice Transcribe (Echtzeit-Spracherkennung mit Diarisierung, 1. September 2026; laut Meta-Doku 25 Sprachen mit Code-Switching, 0,18 USD pro Stunde Audio, Closed Weights). Über die Model API bietet Meta außerdem SAM 3.1 (Segment Anything) für die Segmentierung von Bildern und Videos an. Am 14. August 2026 räumte Meta einen Vorfall bei einer externen Cyber-Evaluation von Muse Spark 1.1 ein: Eine fehlkonfigurierte Testumgebung gab dem Modell Internetzugang, es nutzte eine Schwachstelle auf einer realen Website aus. Das unterstreicht, wie wichtig abgeschottete Sandboxes für agentische Modelle mit Tool-Zugriff sind.

Preise

Auf der Meta Model API sind Muse Wonder (4,00 / 20,00 USD je 1M Input / Output) und Muse Spark (1.3, 1.2 und 1.1 jeweils 1,25 / 4,25 USD; Contributor-Varianten von 1.3 und 1.2: 0,10 / 0,20 USD) die Modelle mit Token-Preisliste (siehe oben); Muse Wonder Full gibt es nur in Muse-Code-Abos. Muse Image kostet laut Meta 0,01 USD pro Bild. Muse Spark Open, Muse Glimmer und die Llama-Modelle fallen nur für Hardware bzw. Cloud-Betrieb an, bei Hosted-Partnern nach deren Preisliste. Preise laut Anbieter.

Verfügbarkeit in der EU und DSGVO

Llama 4: Lizenzsperre für die EU

Die Llama 4 Community License schließt die Nutzung und Verteilung innerhalb der EU explizit aus. Unternehmen mit Sitz oder Hauptniederlassung in der EU dürfen Llama 4 Scout und Maverick weder nutzen noch hosten. Technisch sind die Modelle leistungsfähig – Maverick (400B MoE, 17B aktiv, 128 Experten, 1M Kontext, nativ multimodal) und Scout (109B MoE, 17B aktiv, 16 Experten, 10M Kontext, auf einer H100 80GB in INT4 lauffähig) –, bleiben für EU-Unternehmen aber unzugänglich.

AWS Bedrock und Azure Foundry: Regionen im Detail

Laut den Amazon-Bedrock-Modellkarten bietet Meta sämtliche Llama-Modelle – von Llama 3.1 über 3.3 bis Llama 4 Maverick und Scout – ausschließlich in US-Regionen an, mit Cross-Region-Inferenz nur als „Geo: US“. Ein eu.-Cross-Region-Profil oder eine EU-In-Region-Verfügbarkeit existiert für kein aktives Llama-Modell auf Bedrock. Laut den Modellkarten stehen alle Llama-Modelle auf Bedrock im Legacy-Status mit EOL am 30. März 2027; Llama 3.2 und Llama 3.1 405B sind dort seit 7. Juli 2026 abgeschaltet. Wer Llama über AWS in der EU betreiben möchte, nutzt Amazon SageMaker mit einem Self-Managed-Endpunkt, etwa in Frankfurt (eu-central-1).

Auf Microsoft Foundry verkauft Azure direkt Llama-3.3-70B-Instruct und Llama-4-Maverick-17B-128E-Instruct-FP8 (Scout ist laut Modellkatalog nicht im Direktvertrieb gelistet). Laut Region-Verfügbarkeitstabelle sind beide im Pay-as-you-go-Betrieb nur als Global Standard deploybar – nicht als Data Zone Standard EU oder regionaler Standard-Endpunkt. Global Standard bedeutet: Die Inferenz kann in jeder Azure-Region weltweit stattfinden; eine Zusage auf EU-Datenverarbeitung ist damit nicht verbunden. Für Llama 3.3 70B (Version 9) führt die Tabelle zusätzlich bereitgestellten Durchsatz als Data Zone Provisioned Managed in EU-Regionen (u. a. germanywestcentral, francecentral, westeurope, swedencentral) – damit gibt es auf Foundry einen EU-Pfad mit reservierter Kapazität.

Als verwaltete API eines deutschen Cloud-Anbieters bietet STACKIT AI Model Serving laut STACKIT-Dokumentation Llama 3.3 70B (FP8-quantisiert, 128K Kontext) in der Region eu01 (Deutschland) an, OpenAI-kompatibel. Für Llama-3.x-Workloads ist das der einfachste Weg zu einer EU-Verarbeitung ohne eigene GPUs.

Llama 3.x: EU-kompatibel und bewährt

Die Llama-3.x-Serie unterliegt keiner EU-Restriktion und bleibt für klassische Textaufgaben ohne Bild- oder Agenten-Anforderungen eine solide Wahl: volle Kontrolle (Modell läuft in Ihrer Infrastruktur), keine API-Kosten außer Hardware/Cloud, Fine-Tuning auf eigene Daten möglich, keine Daten verlassen Ihr Unternehmen.

Hardware-Anforderungen

ModellVRAMEmpfohlene GPU
Muse Spark Open (NVFP4)~537 GB Gewichte4-GPU-Blackwell-Knoten
Muse Spark Open (BF16)~1,65 TB Gewichte (ca. 2 TB VRAM im Betrieb)8 × B300
Muse Glimmer 30B (BF16)~60 GBH100 / A100
Muse Glimmer 30B (4-Bit)18-20 GBRTX 4090 / Mac
Llama 4 Scout80+ GBH100 / A100
Llama 4 Maverick400+ GBMulti-H100
Llama 3.3 70B40+ GBA100 80GB
Llama 3.2 11B24 GBRTX 4090
Llama 3.2 3B8 GBRTX 4070
Llama 3.2 1B4 GBSmartphone

Modell-Lebenszyklus

  • Llama-Linie: Meta hat die offene Llama-Linie im April 2026 beendet. Llama 4 Behemoth (~2 Billionen Parameter, 288B aktiv, als Teacher-Modell angekündigt) wurde nie veröffentlicht.
  • Muse Spark 1.1 (9. Juli 2026, erstes kostenpflichtiges Closed-Weights-Modell, anfangs Public Preview nur für US-Entwickler) wurde am 5. August 2026 von Muse Spark 1.2 und am 2. September 2026 von 1.3 abgelöst; eine Abkündigung hat Meta nicht veröffentlicht, laut Preisliste bleiben 1.1 und 1.2 über die Model API buchbar.
  • Muse Wonder (12. Oktober 2026) befindet sich laut Meta in der Preview; Muse Wonder Full ist auf Muse Code beschränkt.
  • Muse Spark 1.2 (5. August 2026) ist die Basis, aus der Muse Glimmer destilliert wurde.
  • Llama 3.3 70B auf der Google Agent Platform: Die verwaltete API (llama-3.3-70b-instruct-maas) hat Google am 21. Juli 2026 abgekündigt und am 21. Oktober 2026 abgeschaltet. Nutzbar bleibt das Self-Deployment von Llama 3.3 im Model Garden, auch in EU-Regionen.
  • Llama auf Amazon Bedrock: Llama 3, 3.1, 3.3 sowie Llama 4 Scout und Maverick laufen dort laut AWS-Modellkarten im Legacy-Status mit EOL am 30. März 2027; Llama 3.2 und Llama 3.1 405B sind seit 7. Juli 2026 abgeschaltet.

Integration mit CompanyGPT

CompanyGPT unterstützt Open-Weight-Modelle wie Muse Glimmer 30B und die Llama-3.x-Familie und ermöglicht den vollständig selbst-gehosteten Betrieb ohne externe Abhängigkeiten.

Unsere Empfehlung

Für EU-Unternehmen ist Muse Glimmer 30B unsere Empfehlung aus dem Meta-Portfolio: Apache 2.0 ohne EU-Lizenzsperre, multimodal und mit 18–20 GB in 4-Bit auf einer einzelnen GPU betreibbar. Setzen Sie es für lokale, klar umrissene agentische Workflows mit Tool-Use ein; für allgemeine Knowledge Work braucht es angesichts der unabhängig gemessenen Halluzinationsrate zwingend RAG, Quellenprüfung und Human-in-the-Loop. Wer ein großes Modell mit eigener GPU-Infrastruktur oder über einen EU-Hoster betreiben will, kann Muse Spark Open (Muse Model License, 816B / 42B aktiv) evaluieren – mit Blick auf Hardwarebedarf und Lizenzpflichten.

Llama 3.3 70B bleibt eine bewährte, EU-kompatible Option für klassische Textaufgaben, benötigt aber deutlich mehr Hardware; für Edge eignen sich Llama 3.2 (1B/3B). Llama 4 ist für EU-Unternehmen lizenzrechtlich gesperrt. Muse Wonder (Preview) und Muse Spark 1.3 sind technisch interessant, bleiben über die Meta Model API aber Closed Weights ohne dokumentierte EU-Datenresidenz. Als europäische Open-Source-Alternative empfehlen wir Mistral.

Gerne bewerten wir mit Ihnen, welches Modell zu Ihrem Anwendungsfall und Ihren Compliance-Anforderungen passt – und setzen es über CompanyGPT souverän in Ihrer Infrastruktur auf.

Meta Llama & Muse über innFactory beziehen

Meta Llama & Muse ist über Amazon Bedrock, Microsoft Foundry, Google Cloud (Gemini Enterprise Agent Platform) und STACKIT AI Model Serving verfügbar. Welche Varianten in welchen Regionen laufen, steht im Abschnitt zur EU-Verfügbarkeit. Die innFactory GmbH ist Cloud-Reseller für AWS, Microsoft Azure, Google Cloud und STACKIT: Sie beziehen die Cloud-Ressourcen dafür direkt über uns.

  • Abrechnung per Rechnung oder Lastschrift, keine Kreditkarte nötig – alle Cloud-Anbieter auf einer konsolidierten Rechnung.
  • Persönlicher Ansprechpartner bei innFactory für Einrichtung, EU-Regionen und Modellauswahl.
  • innFactory AI Gateway: Budgets, SSO und Kostenkontrolle pro Team und Projekt, als Infrastrukturkomponente in Ihrem eigenen Tenant.
  • CompanyGPT: die DSGVO-konforme KI-Plattform für alle Mitarbeitenden, mit freier Modellwahl.

Kostenkalkulation für dieses Modell

Eine aktuelle Übersicht über Token-Preise, Modellvarianten und EU-Verfügbarkeit finden Sie auf unserem Schwesterprojekt ai-prices.eu. Dort lassen sich die laufenden Betriebskosten für Ihren konkreten Anwendungsfall vergleichen und abschätzen.

Preise auf ai-prices.eu vergleichen

ai-prices.eu ist ein Projekt der innFactory AI Consulting GmbH und hilft bei der transparenten Preisabschätzung führender KI-Modelle.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Muse Wonder von Meta?

Muse Wonder (API-ID muse-wonder-1.0) ist laut Meta das leistungsstärkste Modell der Muse-Familie für komplexes Software-Engineering und langlaufende agentische Aufgaben, vorgestellt am 12. Oktober 2026. Es nimmt Text, Bild, Video, Audio und PDF entgegen, liefert Text, hat 1.048.576 Token Kontext und ist laut Meta-Entwicklerdoku in der Preview. Die API kostet 4,00 USD Input, 0,20 USD Cached Input und 20,00 USD Output je 1M Token. Muse Wonder Full, die leistungsfähigere Variante, gibt es nur in Muse Code mit den Abos Power Usage und Maximum Usage.

Ist Muse Spark Open in der EU nutzbar?

Muse Spark Open (816B Parameter, 42B aktiv, 1M Kontext, veröffentlicht am 15. Oktober 2026) steht unter der Muse Model License. Der Lizenztext enthält keinen territorialen Ausschluss der EU; kommerzielle Nutzung ist erlaubt, Pflichtangaben sind unter anderem der Hinweis „Built with Muse Spark Open“ und die Einhaltung der Usage Policy, und für Model-as-a-Service-Angebote ab 20 Mio. USD Jahresumsatz ist eine separate Vereinbarung mit Meta nötig. Die Gewichte liegen auf Hugging Face (Zugriff nach manueller Freigabe) in BF16 (ca. 1,65 TB) und NVFP4 (ca. 537 GB); Self-Hosting hält alle Daten in der eigenen Infrastruktur.

Ist die Meta Model API mit Muse Wonder und Muse Spark DSGVO-konform nutzbar?

Laut Geographic Use Policy der Meta Model API (aktualisiert am 12. Oktober 2026) zählt die EU nicht zu den gesperrten Gebieten. Vertragspartner für Nutzer in Europa ist laut Nutzungsbedingungen Meta Platforms Ireland Limited; die Bedingungen verweisen auf die Meta Global Processor Terms (Auftragsverarbeitungsbedingungen) und die Data Security Terms. Einen Verarbeitungsort oder eine EU-Datenresidenz nennt Meta nicht, und einzelne Modelle sind länderabhängig gesperrt (Muse Wonder etwa in Südkorea). Für personenbezogene Daten empfehlen wir daher Self-Hosting offener Gewichte wie Muse Glimmer 30B (Apache 2.0) oder Muse Spark Open.

Gibt es noch neue Llama-Modelle?

Nein. Meta hat die offene Llama-Linie im April 2026 beendet. Llama 3.x bleibt unter der Llama Community License in der EU nutzbar, Llama 4 (Scout und Maverick) ist für EU-Unternehmen lizenzrechtlich ausgeschlossen. Als offene Meta-Modelle gelten heute Muse Glimmer 30B (Apache 2.0) und Muse Spark Open (Muse Model License).

Beratung zu diesem Modell?

Wir helfen Ihnen bei der Auswahl und Integration des richtigen KI-Modells für Ihren Anwendungsfall.