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Coding-Agent Meta Platforms USA Terminal (CLI)

Muse Code

Muse Code ist Metas Terminal-Coding-Agent, angetrieben von den Muse-Spark-Modellen, mit Sub-Agenten, MCP, Hooks, Skills und Sandbox-Ausführung für Entwickler.

Lizenz Proprietär
Erstveröffentlichung 0.1.0 (laut Changelog erste veröffentlichte Version; genaues Kalenderdatum auf den geprüften offiziellen Seiten nicht dokumentiert)
Oberflächen Terminal (CLI)
Plattformen macOS, Linux, Windows
Instruktionsdatei AGENTS.md

Die sieben Bausteine bei Muse Code

So setzt Muse Code die Bausteine eines AI Harness um

  1. 1

    Agentenschleife

    Muse Code plant, bearbeitet Dateien und führt Befehle aus, um eine Aufgabe im Projekt zu erledigen, mit Freigaben und einem laut Anbieter von Anfang an aktiven OS-Sandbox.

  2. 2

    Werkzeuge und Ausführungsumgebung

    Werkzeuge decken Dateioperationen, Shell-Befehle und Web-Suche ab; multimodale Eingaben wie Text, Bilder, Video und Sprache werden laut Anbieter unterstützt, externe Systeme lassen sich zusätzlich über MCP-Server anbinden.

  3. 3

    Kontextmanagement

    Konfiguration und Kontext verteilen sich laut Dokumentation auf Nutzereinstellungen (`~/.config/muse/settings.json`), Projektinstruktionen (`AGENTS.md`, alternativ `CLAUDE.md`) und lokales Gedächtnis (`.agents/memory/`).

  4. 4

    Zustand und Gedächtnis

    Persönliches Projektgedächtnis wird laut Dokumentation außerhalb des Repositorys auf der eigenen Maschine gespeichert und bleibt privat, während committetes Projektgedächtnis mit Klonen geteilt wird; die Doku warnt ausdrücklich, dass Projektgedächtnis in nicht vertrauenswürdigen Workspaces als Prompt-Injection-Oberfläche wirken kann.

  5. 5

    Berechtigungen

    Beim ersten Start in einem unbekannten Verzeichnis fragt Muse Code laut Dokumentation, ob dem Workspace vertraut wird; Genehmigungsmodi, eine gestufte Shell-Prüfung und ein OS-Sandbox regeln, was ohne Rückfrage laufen darf, unter Windows inklusive UAC-Abfragen.

  6. 6

    Verifikation und Feedback

    Vier standardmäßig aktive Observer-Agenten laufen laut Dokumentation parallel zur Hauptsitzung und schlagen Maßnahmen vor, ohne sie auszuführen – darunter ein Observer, der explizit behauptete Arbeit überprüft, sowie weitere für Gedächtnisabruf, Skill-Empfehlungen und Zielverfolgung.

  7. 7

    Orchestrierung

    Eine Haupt-Sitzung kann laut Dokumentation Sub-Agenten für abgegrenzte Teilaufgaben starten, bei Bedarf mit Git-Worktree-Isolation; standardmäßig sind bis zu acht gleichzeitige Agenten erlaubt, konfigurierbar über `agents.execution_capacity` in settings.json (1 bis 64).

Modelle und Modellzugang

Welche Modelle der Harness nutzt und über welche Wege sie bezogen werden

Modelle und Modellzugang
Modelle Muse-Spark-Modellfamilie (laut Anbieter eigens für Muse Code entwickelt)
Bezugswege Meta Model API
Freie Modellwahl Nein
Eigener Endpunkt / LLM-Gateway Nein
Laut Anbieter sind Muse Code und die Meta Model API zwei Zugangswege zu denselben Muse-Spark-Modellen; ein Wechsel zu Modellen anderer Anbieter innerhalb von Muse Code ist öffentlich nicht dokumentiert.
Funktionen
MCP-Server Sub-Agenten Hooks Skills Plugins / Erweiterungen Sandbox Headless / CI SDK Sitzungen fortsetzen
Betrieb mit herdr
Von herdr unterstützt Ja
Zustandserkennung Screen-Manifest
Integration keine
Laut herdr-Dokumentation erkennt herdr Muse-Code-Sitzungen nur über ein Screen-Manifest, ohne Zustands- oder Sitzungsintegration.
Mehr zu herdr →

Einsatz im Unternehmen

Datenverarbeitung, Steuerung und Preismodell laut Anbieter

Datenverarbeitung und Trainingsnutzung

Laut Dokumentation unterscheidet die Meta Model API einen Standard-Tarif, bei dem Prompts und Ausgaben nicht zum Training verwendet werden, und einen deutlich günstigeren Contributor-Tarif, bei dem Nutzer im Gegenzug für reduzierte Kosten das Recht einräumen, dass Meta Prompts und Ausgaben zum Training künftiger Modelle nutzt. Diese Tarifwahl gilt laut Dokumentation auch für den nutzungsbasierten Zugang über Muse Code.

Identität und Zugriff

Ein dediziertes SSO- oder Enterprise-Identitätssystem speziell für Muse Code nennt die öffentliche Dokumentation nicht; der Zugriff läuft über die Authentifizierung der Meta Model API.

Admin-Richtlinien

Sub-Agenten-Kapazität, Genehmigungsmodi und Sandbox-Verhalten lassen sich laut Dokumentation über `settings.json` konfigurieren; für zentral administrierte Umgebungen dokumentiert Meta zusätzlich eine `defaults`- und eine `policy`-Konfigurationsebene, prüfbar über `muse config validate --plane <defaults|policy>`, sowie einen `managed_hooks_path` für zentral vorgegebene Hooks.

Sicherheit und Sandbox

MCP-Werkzeuge umgehen laut Dokumentation das Sandboxing, weshalb der Anbieter empfiehlt, nur vertrauenswürdige MCP-Server anzubinden; Hooks laufen laut Dokumentation außerhalb der Sandbox mit bereinigter Umgebung.

Preismodell

Laut Dokumentation bietet Muse Code zwei Bezahlwege: ein gestaffeltes monatliches Abonnement mit fester Rate oder einen nutzungsbasierten Zugang über den eigenen Meta-Model-API-Schlüssel mit Abrechnung pro Token, wahlweise im Standard- oder im günstigeren Contributor-Tarif – aktuelle Konditionen siehe Anbieter.

Stärken
  • Von Beginn an dokumentierte Breite an Funktionen wie MCP, Hooks, Skills, Sandbox und Git-Worktree-Parallelität
  • Vier standardmäßig aktive Observer-Agenten für Gedächtnisabruf, Skill-Empfehlungen, Zielverfolgung und Verifikation laufender Arbeit
  • Konfigurierbare Sub-Agenten-Kapazität mit Git-Worktree-Isolation für parallele Teilaufgaben
  • Multimodale Eingaben über Text, Bilder, Video und Sprache laut Anbieter
  • TypeScript-SDK und `muse serve`-Protokoll für eigene Integrationen
  • Kompatibilität mit bestehenden AGENTS.md- und CLAUDE.md-Projektanweisungen
Grenzen
  • Proprietäre Software ohne offene Lizenz und ohne öffentlich einsehbaren Quellcode
  • Modellzugriff laut Dokumentation an die Meta Model API und die Muse-Spark-Modellfamilie gebunden, kein dokumentiertes Routing zu Modellen anderer Anbieter
  • Ein frei konfigurierbarer eigener API-Endpunkt für den Modellzugriff ist öffentlich nicht dokumentiert
  • MCP-Werkzeuge umgehen laut Dokumentation das Sandboxing, was eine sorgfältige Auswahl der angebundenen Server erfordert

Einsatzbereiche

Typische Aufgaben für diesen Harness

Komplexe, länger laufende Coding-Workstreams mit mehreren parallelen Sub-Agenten
Multimodale Aufgaben mit Bild-, Video- oder Sprachkontext neben Code
Nicht-interaktive Automatisierung über `muse exec` in Skripten und CI
Erweiterung um projektspezifische Skills und Lifecycle-Hooks für Team-Workflows
Programmierbare Integration über das TypeScript-SDK und `muse serve`

Muse Code ist Metas agentischer Coding-Harness für das Terminal: Er plant Aufgaben, bearbeitet Dateien, führt Befehle in einer Sandbox aus und bindet MCP-Server an, um aus den Muse-Spark-Modellen einen im Terminal arbeitsfähigen AI Harness für Entwickler zu machen. Betrieben wird er von Meta. Stand: 20. September 2026.

Was ist Muse Code?

Muse Code stammt von Meta und ist laut eigener Dokumentation eigens für die Muse-Spark-Modellfamilie gebaut. Ein öffentlich dokumentiertes Ankündigungsdatum für Muse Code nennen die geprüften offiziellen Seiten nicht; laut Changelog ist 0.1.0 die erste veröffentlichte Version, aktuell (Stand 20. September 2026) liegt Muse Code laut Changelog bei Version 1.2.1. Installiert wird Muse Code über curl -fsSL https://dev.meta.ai/install.sh | sh (macOS, Linux) beziehungsweise irm https://dev.meta.ai/install.ps1 | iex unter Windows; gestartet wird die native muse-Binärdatei im Projektverzeichnis. Die Software ist proprietär, ein öffentliches Quellcode-Repository ist nicht dokumentiert. Neben der interaktiven Nutzung im Terminal stellt Meta ein TypeScript-SDK (npm install @muse-code/sdk) bereit, das über den Befehl muse serve ein eigenes Protokoll für programmierbare Integrationen anbietet.

Muse Code als AI Harness

Laut Dokumentation plant, bearbeitet und führt Muse Code Befehle aus, um eine Aufgabe im Projekt zu erledigen – abgesichert durch Genehmigungen und einen von Beginn an aktiven Betriebssystem-Sandbox. Beim ersten Start in einem unbekannten Verzeichnis fragt die Anwendung ausdrücklich, ob dem Workspace vertraut wird. Projektanweisungen liegen in AGENTS.md, alternativ liest Muse Code auch ein vorhandenes CLAUDE.md; Nutzereinstellungen liegen in ~/.config/muse/settings.json. Für Gedächtnis unterscheidet die Dokumentation zwischen persönlichem, außerhalb des Repositorys gespeichertem Projektgedächtnis und committetem, mit dem Team geteiltem Projektgedächtnis unter .agents/memory/ – mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass geteiltes Gedächtnis in nicht vertrauenswürdigen Workspaces eine Angriffsfläche für Prompt-Injection darstellen kann. Über MCP-Server lassen sich externe Systeme per stdio oder streamable_http anbinden, wobei MCP-Werkzeuge laut Dokumentation das Sandboxing umgehen. Skills liegen unter .agents/skills/<skill-id>/SKILL.md und werden per Slash-Befehl aufgerufen; Hooks binden Shell-Befehle über <project-root>/.muse/hooks.json an Lebenszyklus-Ereignisse wie SessionStart oder PreToolUse. Für komplexe Aufgaben startet eine Haupt-Sitzung Sub-Agenten mit optionaler Git-Worktree-Isolation, standardmäßig bis zu acht gleichzeitig, konfigurierbar über agents.execution_capacity. Vier standardmäßig aktive Observer-Agenten laufen parallel mit und schlagen Maßnahmen zu Gedächtnisabruf, Skill-Nutzung, Zielverfolgung und Verifikation behaupteter Arbeit vor, ohne sie selbst auszuführen.

Modelle und Modellzugang

Muse Code wird laut Dokumentation eigens für die Muse-Spark-Modellfamilie von Meta gebaut; Standardmodell ist muse-spark-1.2, wählbar über den Start-Parameter --model oder mitten in der Sitzung über den Slash-Befehl /models. Ein dokumentierter Wechsel zu Modellen anderer Hersteller innerhalb von Muse Code ist nicht vorgesehen. Ein frei konfigurierbarer eigener API-Endpunkt für den Modellzugriff ist öffentlich nicht dokumentiert. Ob sich der Modellzugriff dennoch über einen zentralen Proxy führen lässt, ist damit offen; Unternehmen, die Muse Code neben anderen Modellanbietern einheitlich budgetieren und protokollieren wollen, können dafür das AI Gateway von innFactory für die übrigen, OpenAI-kompatibel angebundenen Modelle im eigenen Stack einsetzen.

Einsatz im Unternehmen: Datenschutz und Governance

Für die Muse-Spark-Modelle unterscheidet die Meta Model API laut Dokumentation einen Standard- und einen deutlich günstigeren Contributor-Tarif; beim Contributor-Tarif räumen Nutzer im Gegenzug für reduzierte Kosten das Recht ein, dass Meta Prompts und Ausgaben zum Training künftiger Modelle verwendet. Diese Tarifwahl gilt laut Dokumentation auch für den nutzungsbasierten Zugang über Muse Code, das daneben ein separates, monatlich pauschal abgerechnetes Abonnement anbietet; ein dediziertes EU- oder DSGVO-Addendum nennt die Dokumentation nicht. Sicherheitsseitig weist die Dokumentation ausdrücklich darauf hin, dass MCP-Werkzeuge das Sandboxing umgehen und Hooks außerhalb der Sandbox mit bereinigter Umgebung laufen – beides sollte in eine interne Risikobewertung einfließen. Wichtig für die Praxis: Quellcode und Prompts gehen an Meta als Modellanbieter – dieser Datenfluss gehört vorab ins Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, ergänzt um eine Prüfung der aktuellen Konditionen direkt bei Meta.

Muse Code mit herdr orchestrieren

Laut Dokumentation des Terminal-Orchestrierers herdr erkennt dieser Muse-Code-Sitzungen über ein Screen-Manifest, jedoch ohne Zustands- oder Sitzungsintegration. Das erlaubt eine grundlegende Statusanzeige von Muse-Code-Instanzen neben anderen Coding-Agenten in einer gemeinsamen Terminal-Oberfläche.

Einordnung: Entwickler-Harness und Unternehmens-Harness

Muse Code ist ein Harness für Entwickler, die komplexe, oft länger laufende Coding-Workstreams mit mehreren Sub-Agenten bearbeiten. Für Fachanwender außerhalb der Entwicklung ist CompanyGPT der passende Harness: Werkzeuge über MCP-Server und n8n-Workflows, Kontext über companyRAG, Rollen aus Entra ID oder Keycloak und Audit-Logs für Fachabteilungen. Das AI Gateway bildet dabei die gemeinsame Kosten- und Governance-Schicht für beide Welten, soweit die jeweiligen Harnesses einen eigenen Endpunkt zulassen. Einen Überblick über weitere Coding-Agenten und Orchestrierer finden Sie in unserer Übersicht aller AI Harnesses. Wir unterstützen Unternehmen dabei, auch neue Coding-Harnesses wie Muse Code sicher, governance-konform und mit zentraler Kostenkontrolle zu bewerten und einzuführen.

Vom Entwickler-Harness zum Unternehmens-Harness

Coding-Harnesses sind Werkzeuge für Entwickler. Für Fachanwender, Kostenkontrolle und Governance braucht es zwei weitere Schichten.

CompanyGPT – der Harness für Fachanwender

CompanyGPT gibt beliebigen Sprachmodellen Werkzeuge über MCP-Server, Integrationen und n8n, Unternehmenswissen über companyRAG, Rollen aus Entra ID oder Keycloak sowie Audit-Logs – betrieben in Ihrer Azure-Umgebung oder souverän auf STACKIT.

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AI Gateway – Kosten und Governance für alle Agenten

Das AI Gateway bündelt die Modellzugriffe Ihrer Tools und Coding-Agenten hinter einer OpenAI-kompatiblen API: Authentifizierung über Entra ID, Budgets und Kostenstellen pro Team, Nutzer und Agent, Guardrails und lückenlose Protokollierung.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Muse Code?

Muse Code ist Metas Coding-Agent für das Terminal und für CI-Umgebungen. Er plant, bearbeitet Dateien und führt Befehle aus, um Aufgaben in einem Projekt zu erledigen, und wird von den Muse-Spark-Modellen der Meta Model API angetrieben.

Ist Muse Code Open Source?

Nein. Muse Code ist laut Anbieter proprietäre Software von Meta; ein öffentlich einsehbares Quellcode-Repository ist nicht dokumentiert.

Welche Modelle unterstützt Muse Code?

Muse Code wird laut offizieller Dokumentation eigens für die Muse-Spark-Modellfamilie von Meta gebaut; Standardmodell ist laut Dokumentation muse-spark-1.2, wählbar über den Befehl `--model` oder den Slash-Befehl `/models`. Ein dokumentierter Wechsel zu Modellen anderer Hersteller ist innerhalb von Muse Code nicht vorgesehen.

Ist Muse Code DSGVO-konform nutzbar?

Die öffentliche Dokumentation nennt für Muse Code kein separates DSGVO-Addendum. Für die zugrundeliegenden Modelle unterscheidet die Meta Model API einen Standard- und einen Contributor-Tarif mit unterschiedlicher Trainingsnutzung; Unternehmen sollten die aktuellen Bedingungen direkt bei Meta prüfen und die Verarbeitung von Prompts und Quellcode vorab im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten abbilden.

Funktioniert Muse Code mit herdr?

Ja, mit Einschränkung. Laut herdr-Dokumentation erkennt herdr Muse-Code-Sitzungen über ein Screen-Manifest, jedoch ohne die tiefere Zustands- oder Sitzungsintegration, die für andere unterstützte Agenten dokumentiert ist.

Was ist der Unterschied zwischen Muse Code und der Meta Model API?

Muse Code ist die fertige Terminal-Anwendung für Entwickler mit Sub-Agenten, Skills, Hooks und Sandbox. Die Meta Model API stellt laut Anbieter dieselben Muse-Spark-Modelle direkt als API bereit, etwa für eigene Integrationen über das TypeScript-SDK oder das `muse serve`-Protokoll.

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