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Coding-Agent Google USA Terminal (CLI), Desktop, IDE

Google Antigravity

Antigravity CLI ist Googles agentenorientierte Terminal-Oberfläche für Coding-Agenten mit Gemini-, Claude- und GPT-OSS-Modellen, MCP und Sub-Agenten.

Lizenz Proprietär (Google Terms of Service; kein Open-Source-Lizenztext im Repository)
Erstveröffentlichung Mai 2026
Oberflächen Terminal (CLI), Antigravity 2.0 (Desktop), VS Code, Visual Studio, JetBrains, Zed, Xcode
Plattformen macOS, Linux, Windows

Die sieben Bausteine bei Google Antigravity

So setzt Google Antigravity die Bausteine eines AI Harness um

  1. 1

    Agentenschleife

    Der geteilte Agent-Engine-Kern von Antigravity CLI und der Antigravity-2.0-Desktop-App führt mehrstufiges Reasoning, Mehrdatei-Bearbeitung und Werkzeugaufrufe im Terminal aus und hält den Gesprächsverlauf persistent.

  2. 2

    Werkzeuge und Ausführungsumgebung

    Neben Dateibearbeitung und Befehlsausführung lassen sich Model-Context-Protocol-Server über den mit `/mcp` erreichbaren interaktiven MCP-Manager konfigurieren, verwalten und mit Live-Statusanzeige überwachen.

  3. 3

    Kontextmanagement

    Agent Skills kapseln Arbeitsabläufe als Slash-Commands und sind über lokale und globale Verzeichnisse durchsuchbar; projektbezogene Vorgaben liegen als Regel-Dateien im Verzeichnis `.agents/rules/` im Repository, globale Vorgaben zusätzlich in `~/.gemini/GEMINI.md` oder `~/.gemini/antigravity-cli/rules/`.

  4. 4

    Zustand und Gedächtnis

    Der Befehl `/resume` öffnet einen Konversations-Picker zum Fortsetzen oder Wechseln von Sitzungen, `/rename` benennt Threads zur besseren Nachverfolgung um.

  5. 5

    Berechtigungen

    Ein Terminal-Sandbox-Mechanismus nutzt native Betriebssystemfunktionen (Linux-Namespaces zur Isolation von Dateisystem und Netzwerk, `sandbox-exec`/Seatbelt-Profile unter macOS) gegen destruktive Dateioperationen und unautorisierte Netzwerkzugriffe; unter Windows steuert die Dokumentation den Zugriff derzeit nur über Freigabe-Regeln ohne eigene OS-Isolationstechnologie. Autonomiestufen sowie Befehls-Allow-/Denylists lassen sich in `settings.json` konfigurieren.

  6. 6

    Verifikation und Feedback

    Der Befehl `/rewind` setzt den Gesprächsverlauf auf einen früheren Checkpoint zurück, wodurch fehlerhafte Zwischenschritte rückgängig gemacht werden können.

  7. 7

    Orchestrierung

    Ein asynchrones Sub-Agenten-Framework lässt den Hauptagenten parallele Arbeit delegieren, Hintergrundrecherchen ausführen und Systemtests durchführen, ohne die aktive Konversation zu blockieren; Plugins bündeln Skills, Agenten, Regeln, MCP-Server und Hooks als ein einziges Paket.

Modelle und Modellzugang

Welche Modelle der Harness nutzt und über welche Wege sie bezogen werden

Modelle und Modellzugang
Modelle Gemini-Modelle (Gemini-3-Familie), zusätzlich Claude- und GPT-OSS-Modelle wählbar
Bezugswege Google Antigravity Plattform, Gemini Enterprise Agent Platform (Google Cloud)
Freie Modellwahl Nein
Eigener Endpunkt / LLM-Gateway Nein
Antigravity CLI bietet ein festes, plan-abhängiges Modellangebot aus dem Modell-Auswahlmenü; laut Dokumentation stehen Enterprise-Lizenzen ausschließlich Gemini-Modelle zur Verfügung, Claude- und GPT-OSS-Modelle sind dort nicht verfügbar. Die vollständige Konfigurationsreferenz von Antigravity CLI (`settings.json`, siehe CLI-Referenz der Dokumentation) nennt weder einen `modelProvider`-Schlüssel noch eine `GOOGLE_GEMINI_BASE_URL`-Umgebungsvariable oder einen anderen frei konfigurierbaren Modell-Endpunkt.
Funktionen
MCP-Server Sub-Agenten Hooks Skills Plugins / Erweiterungen Sandbox Headless / CI SDK IDE-Integration Checkpoints Sitzungen fortsetzen
Betrieb mit herdr
Von herdr unterstützt Ja
Zustandserkennung Screen-Manifest
Integration Session
herdr führt Antigravity CLI in der Tabelle „Supported agents“ mit demselben Integrationsmuster wie Claude Code oder Codex.
Mehr zu herdr →

Einsatz im Unternehmen

Datenverarbeitung, Steuerung und Preismodell laut Anbieter

Datenhaltung in der eigenen Google-Cloud-Umgebung

Für Enterprise-Lizenzen gilt laut Dokumentation, dass Prompts, Antworten, Code und Telemetrie nicht außerhalb der eigenen privaten Umgebungen gespeichert werden; Kundentelemetrie und Modellinteraktionen werden direkt im Google-Cloud-Projekt der gewählten Lizenz protokolliert.

EU-Multi-Region verfügbar

Antigravity unterstützt neben einem globalen Endpunkt auch eine EU-Multi-Region für Textgenerierung, Code-Inferenz und multimodale Anfragen; Bildgenerierung ist laut Dokumentation ausschließlich über globale Endpunkte verfügbar.

SSO und föderierte Identität

Google-Cloud-Geschäftskonten authentifizieren sich per Single Sign-on; über Workforce Identity Federation (WIF) lässt sich zusätzlich ein externer Identitätsanbieter wie Okta als Bring-your-own-Identity anbinden.

Zentrale Lizenz- und Netzwerksteuerung

Google-Cloud-Administratoren weisen Lizenzen projektbezogen zu, jede Lizenz ist an ein Projekt und einen Standort gebunden, und VPC Service Controls ermöglichen private Netzwerkpfade; Anfrage- und Antwortprotokolle stehen für Audits zur Verfügung.

Nutzungsbasierte Abrechnung ohne Beträge

Die Abrechnung erfolgt nutzungsbasiert über die Gemini Enterprise Agent Platform API oder über im Lizenzumfang enthaltene Kontingente mit optionaler Überschreitungsverwaltung – konkrete Konditionen nennt die Dokumentation nicht öffentlich.

Stärken
  • Gemeinsamer Agent-Kern mit der Antigravity-2.0-Desktop-Anwendung inklusive automatischer Übernahme von Modellverbesserungen
  • Laut Google in Go geschrieben für eine schnellere Ausführung als bei Gemini CLI
  • Modellauswahl zwischen Gemini-, Claude- und GPT-OSS-Modellen im selben Werkzeug
  • Für SSH- und Terminal-Multiplexer-Workflows mit geringem Ressourcenbedarf ausgelegt
  • Asynchrones Sub-Agenten-Framework für Hintergrundrecherche und parallele Aufgaben
  • EU-Multi-Region-Endpunkt für Text- und Code-Inferenz dokumentiert
  • Plugin-System bündelt Skills, Agenten, Regeln, MCP-Server und Hooks in einem Paket
Grenzen
  • Kein öffentlich dokumentierter Open-Source-Lizenztext; das GitHub-Repository enthält primär Installationsskripte und Dokumentationsverweise
  • Enterprise-Lizenzen haben laut Dokumentation keinen Zugriff auf Claude- und GPT-OSS-Modelle, nur auf Gemini-Modelle
  • Ein frei konfigurierbarer, anbieterunabhängiger Modell-Endpunkt ist in der Konfigurationsreferenz nicht vorgesehen
  • Für Windows nennt die Dokumentation derzeit keine eigene OS-Isolationstechnologie für die Terminal-Sandbox, nur Freigabe-Regeln

Einsatzbereiche

Typische Aufgaben für diesen Harness

Terminal-zentrierte Entwicklung über SSH oder in Terminal-Multiplexern
Mehrdatei-Refactorings mit paralleler Hintergrundausführung über Sub-Agenten
Modellvergleich zwischen Gemini-, Claude- und GPT-OSS-Ausgaben für dieselbe Aufgabe
Fortsetzung von Terminal-Sitzungen in der Antigravity-2.0-Desktop-Oberfläche für visuelle Orchestrierung
Automatisierte Systemtests im Hintergrund während der aktiven Konversation

AI Harness-Grundlagen vorausgesetzt: Antigravity CLI ist die Terminal-Oberfläche von Google Antigravity, der agentenorientierten Entwicklungsplattform des Unternehmens für Coding-Agenten mit wählbaren Gemini-, Claude- und GPT-OSS-Modellen. Stand: 20. September 2026.

Was ist Antigravity CLI?

Google Antigravity ist laut eigener Dokumentation eine Entwicklungsplattform aus mehreren Oberflächen: der Desktop-Anwendung „Antigravity 2.0“ als Kommandozentrale für mehrere Agenten, der IDE, einem Python-SDK für eigene Agenten sowie eben Antigravity CLI als „leichtgewichtige, tastaturzentrierte Terminal-Oberfläche“. Antigravity CLI bringt laut Dokumentation „die Reasoning-, Ausführungs- und Orchestrierungsfähigkeiten unseres gemeinsamen Agent Harness“ direkt in die lokale Shell – denselben Harness, auf dem auch Antigravity 2.0 läuft. Installiert wird Antigravity CLI unter macOS/Linux per curl -fsSL https://antigravity.google/cli/install.sh | bash, unter Windows per PowerShell-Skript; gestartet wird die Sitzung mit dem Befehl agy. Ein öffentliches GitHub-Repository (google-antigravity/antigravity-cli) enthält Installationsskripte und verweist auf die Dokumentation, listet aber keine Open-Source-Lizenz – Antigravity CLI ist ein proprietäres Google-Produkt. Laut Googles offizieller Ankündigung vom 19. Mai 2026 ist Antigravity CLI in Go geschrieben, was gegenüber Gemini CLI eine schnellere Ausführung ermöglichen soll.

Antigravity CLI als AI Harness

Die Agentenschleife von Antigravity CLI ist mit der Desktop-Anwendung Antigravity 2.0 geteilt: Verbesserungen an Reasoning oder Codeverständnis wirken laut Dokumentation automatisch in beiden Oberflächen. Werkzeuge werden über einen interaktiven MCP-Manager verwaltet, der sich per /mcp öffnen lässt; ein Terminal-Sandbox-Mechanismus mit nativen Betriebssystemfunktionen (Linux-Namespaces, sandbox-exec/Seatbelt-Profile unter macOS) schützt vor destruktiven Dateioperationen und unautorisierten Netzwerkzugriffen – unter Windows regelt die Dokumentation den Zugriff bislang nur über Freigabe-Regeln ohne eigene OS-Isolationstechnologie. Projektbezogene Vorgaben liegen als Markdown-Regeln im Verzeichnis .agents/rules/ des Repositorys, globale Vorgaben zusätzlich in ~/.gemini/GEMINI.md oder ~/.gemini/antigravity-cli/rules/; Agent Skills kapseln wiederkehrende Arbeitsabläufe als Slash-Commands. Ein asynchrones Sub-Agenten-Framework delegiert parallele Arbeit, Hintergrundrecherche und Systemtests, ohne die aktive Konversation zu blockieren – überwacht und steuerbar über den Befehl /agents. Plugins bündeln Skills, Agenten, Regeln, MCP-Server und Hooks als ein einziges Paket, das automatisch aus ~/.gemini/antigravity-cli/plugins/ geladen wird. Sitzungen lassen sich per /resume fortsetzen, per /rewind (Alias /undo) auf einen früheren Checkpoint zurücksetzen und per Export in die Antigravity-2.0-Desktop-Oberfläche übertragen.

Modelle und Modellzugang

Antigravity CLI bietet laut Dokumentation ein Modell-Auswahlmenü mit Modellen der Gemini-3-Familie sowie – je nach Plan – Claude-Modellen und GPT-OSS; zusätzlich steht mit „Nano Banana 2“ ein nicht individuell konfigurierbares Bildmodell für UI-Mockups und Diagramme bereit. Enterprise-Lizenzen sind dabei laut Dokumentation ausdrücklich auf Gemini-Modelle beschränkt, Claude und GPT-OSS stehen dort nicht zur Verfügung. Ein frei konfigurierbarer, anbieterunabhängiger Endpunkt ist in der Konfigurationsreferenz von Antigravity CLI (settings.json) nicht dokumentiert; ob sich der Modellzugriff über einen zentralen Proxy wie das AI Gateway führen lässt, ist damit nicht öffentlich dokumentiert.

Einsatz im Unternehmen: Datenschutz und Governance

Für Enterprise-Lizenzen dokumentiert Google, dass Prompts, Antworten, Code und Telemetrie nicht außerhalb der eigenen privaten Google-Cloud-Umgebung gespeichert werden und Kundentelemetrie direkt im Projekt der gewählten Lizenz protokolliert wird. Neben einem globalen Endpunkt nennt die Dokumentation ausdrücklich eine EU-Multi-Region für Textgenerierung, Code-Inferenz und multimodale Anfragen – Bildgenerierung läuft dagegen ausschließlich über globale Endpunkte. Die Anmeldung erfolgt über Google-Cloud-Geschäftskonten per Single Sign-on, ergänzt um Workforce Identity Federation für externe Identitätsanbieter wie Okta. VPC Service Controls ermöglichen private Netzwerkpfade, Anfrage- und Antwortprotokolle stehen für Audits bereit. Außerhalb der Enterprise-Nutzung gilt laut GitHub-Repository, dass Interaktionsdaten standardmäßig zur Produktverbesserung an Google übermittelt werden, mit Opt-out-Möglichkeit in den Einstellungen. Unabhängig vom Zugangsweg gehen Quellcode und Prompts an den gewählten Modellanbieter und gehören vorab ins Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten.

Antigravity CLI mit herdr orchestrieren

Der Terminal-Multiplexer herdr führt Antigravity CLI in seiner Tabelle unterstützter Agents mit Screen-Manifest als State Authority und Session-Integration – demselben Muster wie bei Claude Code, Codex oder Cursor Agent CLI. Damit lässt sich Antigravity CLI neben anderen Coding-Agents innerhalb einer herdr-verwalteten Terminal-Sitzung betreiben.

Einordnung: Entwickler-Harness und Unternehmens-Harness

Antigravity CLI ist wie andere Coding-Harnesses ein Werkzeug für Entwicklerinnen und Entwickler im Terminal oder in Kombination mit der Desktop-IDE. Für Fachanwender ohne Terminal-Workflow ist CompanyGPT der passende Harness – mit Werkzeugen über MCP-Server, Integrationen und n8n. Das AI Gateway bildet dazu die gemeinsame Kosten- und Governance-Schicht für alle Modellzugriffe im Unternehmen. Einen Überblick über weitere Harnesses bietet die Übersichtsseite KI-Harness. Wir unterstützen Unternehmen dabei, Antigravity CLI und andere Coding-Harnesses in ein bestehendes AI-Governance-Konzept einzuordnen.

Vom Entwickler-Harness zum Unternehmens-Harness

Coding-Harnesses sind Werkzeuge für Entwickler. Für Fachanwender, Kostenkontrolle und Governance braucht es zwei weitere Schichten.

CompanyGPT – der Harness für Fachanwender

CompanyGPT gibt beliebigen Sprachmodellen Werkzeuge über MCP-Server, Integrationen und n8n, Unternehmenswissen über companyRAG, Rollen aus Entra ID oder Keycloak sowie Audit-Logs – betrieben in Ihrer Azure-Umgebung oder souverän auf STACKIT.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Antigravity CLI?

Antigravity CLI ist die schlanke Terminal-Oberfläche von Googles agentenorientierter Entwicklungsplattform Antigravity. Sie bringt mehrstufiges Reasoning, Mehrdatei-Bearbeitung, Werkzeugaufrufe und persistenten Gesprächsverlauf direkt ins Terminal und teilt sich laut Google denselben Agent-Kern wie die Antigravity-2.0-Desktop-Anwendung.

Ist Antigravity CLI Open Source?

Nein. Das öffentliche GitHub-Repository `google-antigravity/antigravity-cli` enthält keinen Open-Source-Lizenztext; die Nutzung unterliegt den Google-Nutzungsbedingungen und der Google-Datenschutzerklärung.

Welche Modelle unterstützt Antigravity CLI?

Laut Dokumentation stehen Modelle der Gemini-3-Familie sowie – je nach Plan – Claude- und GPT-OSS-Modelle zur Auswahl über ein Modell-Auswahlmenü. Enterprise-Lizenzen sind dabei laut Dokumentation auf Gemini-Modelle beschränkt.

Ist Antigravity CLI DSGVO-konform nutzbar?

Für Enterprise-Lizenzen dokumentiert Google eine EU-Multi-Region für Textgenerierung, Code-Inferenz und multimodale Anfragen sowie eine Datenhaltung innerhalb der eigenen Google-Cloud-Umgebung. Ob dies für den konkreten Anwendungsfall ausreicht, ist im Einzelfall zu prüfen.

Was ist der Unterschied zwischen Antigravity CLI und Gemini CLI?

Antigravity CLI ist der von Google für Einzelnutzer als Nachfolger positionierte, in Go geschriebene, proprietäre Agent Harness mit asynchroner Mehragenten-Orchestrierung und Modellauswahl über Gemini, Claude und GPT-OSS. Gemini CLI bleibt als eigenständiges Open-Source-Projekt bestehen, insbesondere für Enterprise-Lizenzen.

Funktioniert Antigravity CLI mit herdr?

Ja, herdr führt Antigravity CLI in seiner Tabelle unterstützter Agents mit Screen-Manifest als State Authority und Session-Integration.

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