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Die beste Langdock Alternative 2026: CompanyGPT im direkten Vergleich

Tobias Jonas Tobias Jonas | | 11 min Lesezeit

Die OMR 2026 in Hamburg rückt Langdock ins Rampenlicht. Das Berliner Unternehmen präsentiert sich als KI-Adoptions-Plattform für den Mittelstand und Enterprise-Kunden. Viele IT-Entscheider und Geschäftsführer recherchieren jetzt, ob Langdock die richtige Wahl für ihr Unternehmen ist. Gleichzeitig wächst die Suche nach einer Langdock Alternative, denn beim genaueren Hinsehen stellen viele Unternehmen fest, dass das Per-User-Lizenzmodell und das SaaS-Modell nicht zu ihren Anforderungen passen.

Dieser Artikel vergleicht CompanyGPT und Langdock faktenbasiert in allen relevanten Dimensionen: Kosten, Deployment, Funktionsumfang, Datenschutz und Erweiterbarkeit. Ziel ist es, Entscheidern eine fundierte Grundlage für die Wahl der richtigen KI-Plattform zu geben.

Warum Unternehmen 2026 nach einer Langdock Alternative suchen

Langdock hat sich seit der Gründung eine starke Marktposition aufgebaut. Mit Kunden wie Merck, Der Spiegel und Personio zeigt das Unternehmen, dass seine Plattform in der Praxis funktioniert. Die Präsenz auf der OMR 2026 verstärkt die Sichtbarkeit zusätzlich.

Trotzdem gibt es gute Gründe, warum Unternehmen nach einer Langdock Alternative suchen. Der erste Grund ist das Kostenmodell. Langdock berechnet monatliche Per-User-Lizenzen, die bei wachsender Nutzerzahl schnell fünfstellige Beträge erreichen. Der zweite Grund ist das Deployment-Modell. Im Standard bietet Langdock Multi-Tenant-SaaS, bei dem die Daten auf Langdock-Servern liegen. Dedizierte Infrastruktur gibt es erst ab 1.000 Seats, Bring-Your-Own-Cloud erst ab 2.000 Seats und On-Premise erst ab 5.000 Seats. Der dritte Grund ist die Token-Abrechnung. Langdock erhebt einen Aufschlag von 10 Prozent auf alle KI-Modell-Token.

Für Unternehmen, die volle Datenkontrolle, planbare Kosten und eine dedizierte Umgebung ab Tag 1 benötigen, ist CompanyGPT die naheliegende Alternative.

CompanyGPT vs. Langdock: Das Wichtigste auf einen Blick

Die folgende Vergleichstabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zwischen CompanyGPT und Langdock zusammen.

DimensionCompanyGPTLangdock
Lizenzkosten0 EUR pro User pro MonatAb 23,20 EUR pro User pro Monat (Business, jährlich)
EinrichtungEinmalig 14.990 EURKeine Einrichtungsgebühr
WartungOptional 399 EUR pro MonatIm Lizenzpreis enthalten
Deployment-ModellEigener Azure-Tenant des Kunden (dediziert)Multi-Tenant-SaaS (Standard)
Dediziertes DeploymentAb 1 UserAb 1.000 Seats
On-PremiseÜber STACKIT verfügbarAb 5.000 Seats
Token-AbrechnungDirekt beim Cloud-Anbieter, 0 Prozent AufschlagÜber Langdock, 10 Prozent Aufschlag
DokumentenerstellungExcel, Word, PowerPoint, PDF, CSV über companyFILESDokumenten-Upload und Chat über Dokumente
Dashboard und AnalyticscompanyDASHBOARD mit Kosten pro User und ModellUsage Monitoring und Logs
DSGVO und AI ActDaten im eigenen Tenant, KI-Leitlinie und Schulung inklusiveDSGVO-konform, ISO 27001, SOC 2
ModellauswahlOpenAI, Gemini, Claude, Llama, Perplexity AI, GptOSS12040+ Modelle über eigene API-Schicht
AutomatisierungMCP-Server, n8n, Agent Marketplace (im Wartungsvertrag)MCP, REST, Workflows (ab 449 EUR/Workspace/Monat extra)

Keine monatlichen Lizenzgebühren, auch nicht bei 1.000 Usern

Der größte Unterschied zwischen CompanyGPT und Langdock liegt im Kostenmodell. Langdock arbeitet mit einem klassischen Per-User-Lizenzmodell. Im Business-Plan kostet jeder Nutzer ab 23,20 EUR pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Bei 250 Nutzern ergibt das bereits rund 5.800 EUR pro Monat nur für die Basislizenzen. Bei 1.000 Nutzern können selbst mit Staffelpreisen ab 12,80 EUR pro User noch bis zu 15.000 EUR pro Monat allein für Lizenzen anfallen. Hinzu kommen Workflow-Pakete, die ab 449 EUR pro Workspace pro Monat berechnet werden, und der 10-Prozent-Aufschlag auf alle KI-Modell-Token. Die aktuellen Preise können auf der Langdock Pricing-Seite eingesehen werden.

CompanyGPT verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz. Die Lizenzkosten betragen 0 EUR. Die Einrichtung der gesamten Plattform im eigenen Azure-Tenant kostet einmalig 14.990 EUR. Darin enthalten sind die vollständige Installation, Konfiguration, eine individuelle KI-Leitlinie für den EU AI Act und eine Mitarbeiterschulung. Optional kann ein Wartungsvertrag für 399 EUR pro Monat abgeschlossen werden, der Updates, Support und alle Erweiterungen wie MCP-Server und den Agent Marketplace umfasst.

Die monatlichen laufenden Kosten bei CompanyGPT bestehen ausschließlich aus Infrastruktur und Token-Verbrauch, die direkt beim Cloud-Anbieter anfallen. Es gibt keinen Aufschlag durch innFactory. Bei 250 Nutzern mit durchschnittlicher Nutzung liegen die monatlichen Kosten bei circa 600 EUR. Bei 1.000 Nutzern steigen sie auf circa 1.200 EUR.

Ein konkretes Beispiel verdeutlicht den Unterschied: Ein Unternehmen mit 500 Mitarbeitern zahlt bei Langdock im Business-Plan rund 9.000 bis 10.000 EUR monatlich nur für User-Lizenzen, bevor ein einziger Workflow oder ein einziges Token abgerechnet wird. Bei CompanyGPT liegen die gesamten monatlichen Kosten inklusive Infrastruktur und Tokens bei geschätzt 800 bis 1.000 EUR. Selbst wenn man die einmalige Einrichtungsgebühr und den Wartungsvertrag einrechnet, amortisiert sich CompanyGPT innerhalb weniger Monate.

Enterprise Ready ab Tag 1, nicht erst ab 1.000 Seats

Viele Unternehmen gehen davon aus, dass eine KI-Plattform automatisch Enterprise-tauglich ist. Bei Langdock hängt das Sicherheitsniveau jedoch von der Unternehmensgröße ab. Im Standard-Tarif erhalten Kunden Multi-Tenant-SaaS. Das bedeutet: Die Daten liegen auf gemeinsam genutzter Infrastruktur, die von Langdock verwaltet wird. Erst ab 1.000 Seats gibt es ein dediziertes Deployment, ab 2.000 Seats Bring-Your-Own-Cloud und On-Premise wird erst ab 5.000 Seats angeboten.

CompanyGPT verfolgt hier einen fundamental anderen Ansatz. Jeder Kunde erhält von Anfang an seine eigene, vollständig isolierte Umgebung. Das Deployment erfolgt immer im eigenen Microsoft Azure Tenant des Kunden, vollautomatisiert über Kubernetes (AKS). Ob 10 oder 10.000 Mitarbeiter: Es gibt kein Shared-Hosting und keine Multi-Tenant-Architektur. Die Daten verlassen nie die Infrastruktur des Kunden.

Für Unternehmen, die regulatorische Anforderungen erfüllen müssen oder in sensiblen Branchen wie dem Gesundheitswesen, der Finanzbranche oder dem öffentlichen Sektor arbeiten, ist das ein entscheidender Faktor. Bei CompanyGPT ist Enterprise-Grade kein Premium-Feature für Großkunden, sondern der Standard für jedes Unternehmen.

Optional steht mit STACKIT eine souveräne deutsche Cloud-Alternative bereit, die vollständig auf europäischer Infrastruktur basiert und höchste Anforderungen an digitale Souveränität erfüllt.

companyFILES: Dokumente erstellen, nicht nur analysieren

Ein häufiger Anwendungsfall für KI-Plattformen in Unternehmen ist die Arbeit mit Dokumenten. Die meisten Plattformen ermöglichen es, Dokumente hochzuladen und Fragen daran zu stellen. Langdock bietet genau das: Dokumenten-Upload, Chat über Dokumente und die Anbindung von Datenquellen.

CompanyGPT geht mit companyFILES einen entscheidenden Schritt weiter. Über den integrierten MCP-Server können Nutzer vollständige Office-Dokumente direkt aus der Chat-Oberfläche heraus erstellen und analysieren. Das umfasst Excel-Tabellen mit Formeln und Formatierungen, Word-Dokumente mit Inhaltsverzeichnis und Absatzformatierung, PowerPoint-Präsentationen mit Folienstruktur, PDF-Dateien und CSV-Exporte.

Der Produktivitätsvorteil ist erheblich. Mitarbeiter können nicht nur Fragen an bestehende Dokumente stellen, sondern die KI erstellt fertige Arbeitsergebnisse, die direkt weiterverwendet werden können. Ein Vertriebsmitarbeiter kann beispielsweise per natürlicher Sprache eine Angebotsvorlage als Word-Dokument erstellen lassen. Ein Controller kann eine Finanzübersicht als formatierte Excel-Tabelle anfordern. Ein Projektleiter kann eine Statusbericht-Präsentation generieren lassen.

Diese Fähigkeit unterscheidet CompanyGPT grundlegend von Plattformen, die sich auf die Analyse bestehender Dokumente beschränken.

companyDASHBOARD: Volle Transparenz über Nutzung und Kosten

Wenn ein Unternehmen in eine KI-Plattform investiert, brauchen Entscheider Transparenz darüber, wie die Plattform genutzt wird und welche Kosten entstehen. Langdock bietet Usage Monitoring und Logs, mit denen Administratoren die Nutzung nachvollziehen können.

CompanyGPT bietet mit dem companyDASHBOARD eine deutlich granularere Lösung. Das Dashboard zeigt detaillierte Nutzungsstatistiken, den Token-Verbrauch aufgeschlüsselt nach einzelnen Nutzern und Modellen, Modell-Auswertungen und eine vollständige Kostenübersicht. Entscheider wissen jederzeit genau, was die KI-Investition kostet, welche Abteilungen die Plattform am intensivsten nutzen und welche Modelle die besten Ergebnisse liefern.

Diese Transparenz ist besonders wichtig für Unternehmen, die ihre KI-Ausgaben gegenüber der Geschäftsführung oder dem Controlling rechtfertigen müssen. Mit companyDASHBOARD lässt sich der Return on Investment der KI-Plattform faktenbasiert belegen.

MCP-Server, n8n und Agent Marketplace: Maximale Erweiterbarkeit

Eine KI-Plattform entfaltet ihren vollen Nutzen erst, wenn sie in bestehende Systeme und Workflows integriert werden kann. Beide Plattformen setzen hier auf offene Standards.

CompanyGPT nutzt konsequent das Model Context Protocol (MCP) und bietet einen Agent Marketplace, über den Unternehmen vorgefertigte und eigene Agenten einsetzen können. Die Integration mit n8n ermöglicht Low-Code-Automatisierung für komplexe Geschäftsprozesse. Weitere Funktionen umfassen die SharePoint-Integration für den Zugriff auf Unternehmensdaten via companyRAG, Websuche mit Quellenangaben über Perplexity AI, Erinnerungsfunktionen, Mistral OCR für die Texterkennung in Bildern und Scans sowie companyTRANSLATE für professionelle Übersetzungen. Alle diese Erweiterungen sind im Wartungsvertrag enthalten.

Langdock unterstützt ebenfalls MCP und REST-Schnittstellen für die Integration mit externen Systemen. Die Automatisierung über Workflows ist allerdings ein kostenpflichtiges Add-on. Die Pakete starten bei 449 EUR pro Workspace pro Monat und sind nicht im Grundpreis der Nutzerlizenz enthalten.

Für Unternehmen, die Automatisierung als integralen Bestandteil ihrer KI-Strategie betrachten, bietet CompanyGPT den Vorteil, dass alle Erweiterungen ohne zusätzliche Kosten verfügbar sind.

Token-Kosten ohne Aufschlag

Die Token-Kosten sind neben den Lizenzgebühren der zweite große Kostenfaktor beim Betrieb einer KI-Plattform. Bei Langdock laufen alle API-Aufrufe über die Langdock-Plattform, und auf die Token-Preise der jeweiligen KI-Anbieter wird ein Aufschlag von 10 Prozent erhoben. Bei intensiver Nutzung summiert sich dieser Aufschlag schnell auf mehrere tausend Euro pro Monat.

Bei CompanyGPT laufen die Token-Kosten direkt über den eigenen Azure- oder Google-Cloud-Account des Kunden. Es gibt keinen Zwischenhändler und keinen Aufschlag durch innFactory. Die Abrechnung ist zu 100 Prozent transparent, und der Kunde profitiert von den jeweils aktuellen Preisen der Cloud-Anbieter, einschließlich eventueller Mengenrabatte oder Reserved-Capacity-Vereinbarungen.

Dieser Unterschied wird oft unterschätzt. Bei einem Unternehmen mit 500 aktiven Nutzern und moderater Nutzung kann der 10-Prozent-Aufschlag bei Langdock schnell 500 bis 1.000 EUR pro Monat zusätzlich ausmachen. Bei CompanyGPT entfallen diese Zusatzkosten vollständig.

Modellvielfalt: OpenAI, Claude, Gemini, Llama und mehr

Beide Plattformen sind modellagnostisch und unterstützen eine breite Palette an KI-Modellen. Das ist ein wichtiger Faktor, denn kein einzelnes Modell ist für alle Anwendungsfälle die beste Wahl.

CompanyGPT unterstützt folgende Modelle und Anbieter:

  • OpenAI (GPT-4o, GPT-5) über Azure AI Foundry
  • Google Gemini 2.5 über Vertex AI
  • Claude (Anthropic) über Vertex AI
  • Llama und GptOSS120 über STACKIT
  • Perplexity AI für quellenbasierte Webrecherche
  • Google Nano Banana für Bildgenerierung

Die Modelle laufen direkt über die Cloud-Infrastruktur des Kunden. Es gibt keine eigene API-Schicht, die dazwischengeschaltet wird, und entsprechend keine zusätzlichen Kosten oder Latenz.

Langdock bietet nach eigenen Angaben Zugang zu über 40 Modellen. Der Zugriff erfolgt über eine eigene API-Schicht, die alle Anfragen routet. Das hat den Vorteil einer einheitlichen Schnittstelle, bringt aber den genannten 10-Prozent-Aufschlag auf alle Token-Kosten mit sich.

DSGVO und EU AI Act: Compliance ohne Kompromisse

Datenschutz und regulatorische Compliance sind für europäische Unternehmen nicht verhandelbar. Beide Plattformen betonen ihre DSGVO-Konformität, aber die technische Umsetzung unterscheidet sich grundlegend.

Bei CompanyGPT verlassen die Daten nie den Tenant des Kunden. Alle Dokumente, Chatverläufe und Trainingsdaten verbleiben in der Azure-Umgebung des Unternehmens. Es gibt keinen Datentransfer zu Drittservern. Diese Architektur erfüllt die Anforderungen der DSGVO, des EU AI Act und branchenspezifischer Regularien wie der ärztlichen Schweigepflicht nach Paragraph 203 StGB.

Zusätzlich liefert CompanyGPT im Einrichtungspreis eine individuelle KI-Leitlinie, die den Einsatz der Plattform im Kontext des EU AI Act dokumentiert. Eine Mitarbeiterschulung sorgt dafür, dass alle Nutzer die Plattform regelkonform einsetzen.

Bei Langdock im Standard-SaaS-Modell liegen die Daten auf Langdock-Servern in der EU. Langdock ist ISO 27001 und SOC 2 zertifiziert, was ein solides Sicherheitsniveau bestätigt. Echte Datenhoheit im Sinne einer physischen Kontrolle über die Infrastruktur gibt es dort allerdings erst ab den Enterprise-Tiers mit 1.000 oder mehr Seats.

Für Unternehmen, die bereits ab dem ersten Nutzer vollständige Datenkontrolle benötigen, ist CompanyGPT als Langdock Alternative die konsequentere Wahl.

Für wen ist CompanyGPT die richtige Wahl?

CompanyGPT eignet sich besonders für folgende Unternehmen und Anforderungsprofile:

Unternehmen jeder Größe, die volle Kontrolle über ihre Daten wollen, profitieren vom Deployment im eigenen Azure-Tenant. Es gibt keine Mindestgröße und keine Staffelung nach Seats.

Organisationen, die keine monatlichen Per-User-Lizenzen zahlen wollen, sparen mit dem einmaligen Einrichtungsmodell von CompanyGPT erheblich. Besonders bei wachsender Nutzerzahl wird der Kostenvorteil immer deutlicher.

Teams, die Office-Dokumente per KI erstellen und nicht nur analysieren möchten, erhalten mit companyFILES eine Funktion, die bei den meisten anderen Plattformen nicht verfügbar ist.

Unternehmen mit bestehender Microsoft-Azure-Infrastruktur können CompanyGPT nahtlos in ihre vorhandene Cloud-Umgebung integrieren, ohne neue Verträge oder Anbieter einführen zu müssen.

Organisationen, die bereits ab wenigen Nutzern eine dedizierte Enterprise-Grade-Umgebung benötigen, finden bei CompanyGPT vom ersten Tag an eine isolierte, vollständig kontrollierbare Plattform.

Häufige Fragen

Ist CompanyGPT eine echte Langdock Alternative?

Ja. CompanyGPT deckt alle Kernfunktionen von Langdock ab: modellagnostischer Chat, Dokumentenanalyse, Integrationen und Workflow-Automatisierung. Darüber hinaus bietet CompanyGPT 0 EUR Lizenzkosten, Deployment im eigenen Azure-Tenant ab dem ersten Nutzer und native Dokumentenerstellung über companyFILES.

Was kostet CompanyGPT im Vergleich zu Langdock?

CompanyGPT erhebt keine monatlichen Per-User-Lizenzen. Die Einrichtung kostet einmalig 14.990 EUR, der optionale Wartungsvertrag 399 EUR pro Monat. Die laufenden Kosten bestehen ausschließlich aus Infrastruktur und Token-Verbrauch, direkt beim Cloud-Anbieter ohne Aufschlag. Bei Langdock fallen ab 23,20 EUR pro User pro Monat an, plus Workflow-Pakete und 10 Prozent Aufschlag auf Token-Kosten.

Kann CompanyGPT auch On-Premise betrieben werden?

CompanyGPT läuft standardmäßig im eigenen Azure-Tenant des Kunden als dedizierte Kubernetes-Umgebung. Für Unternehmen mit höchsten Anforderungen an digitale Souveränität steht STACKIT als souveräne deutsche Cloud-Alternative bereit. Langdock bietet dedizierte Deployments erst ab 1.000 Seats und On-Premise erst ab 5.000 Seats an.

Welche Dokumente kann CompanyGPT erstellen?

Über den MCP-Server companyFILES erstellt CompanyGPT vollständige Excel-Tabellen, Word-Dokumente, PowerPoint-Präsentationen, PDFs und CSV-Dateien. Die Erstellung erfolgt direkt aus der Chat-Oberfläche per natürlicher Sprache. Das geht über die Dokumentenanalyse hinaus, die andere Plattformen standardmäßig bieten.

Ab wie vielen Nutzern lohnt sich CompanyGPT?

Ab dem ersten Nutzer. Das Deployment im eigenen Tenant ist unabhängig von der Unternehmensgröße. Es gibt keine Mindestnutzerzahlen, keine Staffelung nach Seats und keine Feature-Einschränkungen für kleinere Unternehmen.

Bietet CompanyGPT auch Workflows und Automatisierung?

Ja. CompanyGPT bietet MCP-Server, n8n-Integration für Low-Code-Automatisierung und einen Agent Marketplace mit vorgefertigten und individuellen Agenten. Alle Erweiterungen sind im Wartungsvertrag enthalten. Es fallen keine separaten Workflow-Pakete an, wie es bei Langdock der Fall ist.

Fazit

CompanyGPT ist die Langdock Alternative für Unternehmen, die Enterprise-Sicherheit ohne Enterprise-Preise wollen. Während Langdock ein bewährtes Produkt mit einer breiten Modellauswahl und starken Referenzkunden bietet, setzt die Plattform auf ein Per-User-Lizenzmodell und Multi-Tenant-SaaS als Standard. Dedizierte Deployments gibt es erst ab 1.000 Seats, und auf alle Token-Kosten wird ein Aufschlag erhoben.

CompanyGPT liefert vom ersten Tag an eine isolierte Umgebung im eigenen Cloud-Tenant, ohne Lizenzgebühren und ohne Token-Aufschläge. Die Kosten sind transparent und nutzungsbasiert. Funktionen wie companyFILES, companyDASHBOARD und die n8n-Integration sind im Wartungsvertrag enthalten und erfordern keine zusätzlichen Pakete.

Wer nach der OMR 2026 eine fundierte Entscheidung treffen möchte, sollte beide Lösungen vergleichen und dabei nicht nur die Listenpreise, sondern die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) über 12 bis 24 Monate betrachten.

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Tobias Jonas ist Founder der innFactory AI Consulting GmbH und der innFactory GmbH, Microsoft Cloud Solution Provider und Google Cloud Partner. Tobias war als Gast auf der OMR 2026 und berät Unternehmen zur sicheren KI-Einführung. LinkedIn-Profil

Tobias Jonas
Geschrieben von

Tobias Jonas

Co-CEO, M.Sc.

Tobias Jonas, M.Sc. ist Mitgründer und Co-CEO der innFactory AI Consulting GmbH. Er ist ein führender Innovator im Bereich Künstliche Intelligenz und Cloud Computing. Als Co-Founder der innFactory GmbH hat er hunderte KI- und Cloud-Projekte erfolgreich geleitet und das Unternehmen als wichtigen Akteur im deutschen IT-Sektor etabliert. Dabei ist Tobias immer am Puls der Zeit: Er erkannte früh das Potenzial von KI Agenten und veranstaltete dazu eines der ersten Meetups in Deutschland. Zudem wies er bereits im ersten Monat nach Veröffentlichung auf das MCP Protokoll hin und informierte seine Follower am Gründungstag über die Agentic AI Foundation. Neben seinen Geschäftsführerrollen engagiert sich Tobias Jonas in verschiedenen Fach- und Wirtschaftsverbänden, darunter der KI Bundesverband und der Digitalausschuss der IHK München und Oberbayern, und leitet praxisorientierte KI- und Cloudprojekte an der Technischen Hochschule Rosenheim. Als Keynote Speaker teilt er seine Expertise zu KI und vermittelt komplexe technologische Konzepte verständlich.

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