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basebox Alternative: CompanyGPT vs. basebox im großen Enterprise-KI-Vergleich 2026

Tobias Jonas Tobias Jonas | | 12 min Lesezeit

Einleitung: Warum so viele Unternehmen nach einer basebox-Alternative suchen

Wer in Deutschland nach einer souveränen KI-Plattform für regulierte Branchen sucht, stößt früh auf basebox.ai der basebox GmbH aus Utting am Ammersee. Der „Secure AI Stack" wird in Healthcare-, Finanz- und Behördenkontexten genannt und ist eine der bekannteren deutschen Plattformen für Self-hosted-KI. Genauso oft tauchen aber Suchen nach basebox Alternative, basebox Preise oder basebox Erfahrungen auf – meistens, weil Unternehmen wie Krankenhäuser (z. B. vom Format der Schön Kliniken), Kommunen (wie die Stadt Rosenheim) oder Krankenkassen vor einer der drei typischen Hürden stehen:

  1. Per-Nutzer-Lizenzen verteuern jeden Rollout drastisch, sobald KI mehr als 50 oder 300 Mitarbeiter erreichen soll – bei 1.000, 5.000 oder 10.000 Mitarbeitern explodieren die Kosten.
  2. §203 StGB (Berufsgeheimnis) ist im Gesundheitswesen, in Kanzleien und bei Steuerberatern ein kritischer Showstopper – und braucht mehr als ein „on-premise"-Etikett.
  3. STACKIT oder Hyperscaler-Souveränität ist häufig Pflichtanforderung – und nicht in jedem Tarif vorgesehen.

Stand: Juni 2026 – Die Angaben zu basebox wurden zuletzt im Juni 2026 direkt auf basebox.ai und docs.basebox.ai geprüft. Konkrete Tarife und Konditionen sind dort JS-gerendert und können sich jederzeit ändern; maßgeblich sind die aktuellen Angaben des Anbieters.

Kurzantwort: CompanyGPT von innFactory AI Consulting ist die Plattform, die genau diese drei Punkte adressiert. Wir bauen die Lösung als Partner aller großen Cloud-Anbieter (Azure, AWS, GCP, STACKIT) direkt in der Subscription des Kunden auf – ohne Per-User-Lizenz, mit §203-Architektur, mit lokalen LLMs und Frontier-Modellen, und mit allem, was basebox an Funktionen abdeckt – plus deutlich mehr in Richtung Office, SharePoint, n8n und MCP.

Dieser Vergleich zeigt im Detail, wann basebox.ai passt und wann CompanyGPT die bessere basebox-Alternative ist.

Sie suchen eine generelle Marktübersicht? Lesen Sie unseren Überblick zu DSGVO-konformen KI-Plattformen im Unternehmen 2026.

Die Anbieter im Kurzportrait

basebox.ai – Secure AI Stack aus Utting

basebox GmbH, Bahnhofplatz 3, 86919 Utting am Ammersee, positioniert sich als „Secure AI Stack" bzw. „Sovereign AI Stack" für regulierte Organisationen. Die Plattform bietet einen App Store mit vorgefertigten KI-Apps (Assistent, Zusammenfassen, Übersetzen, „Fragen Sie Ihr PDF/Excel/Word"), einen App Builder ohne Code (2026 erweitert um einen AI App Generator), ein Knowledge-Management-System, ein Control Center für Nutzung & Budgets sowie SSO via OIDC, Active Directory und LDAP. Seit Version 1.0 (2026) gibt es zudem eine OpenAI-kompatible API. Deployment-Optionen: Cloud (Managed), On-Premise (Kubernetes/Helm empfohlen, Docker Compose „currently not officially supported") und Hybrid. basebox ist nach eigenen Angaben ISO 27001:2022-zertifiziert. Referenz: u. a. Deutsches Herzzentrum München.

CompanyGPT von innFactory AI Consulting

CompanyGPT baut Unternehmen eine eigene KI-Infrastruktur in deren Cloud-Subscription auf – Azure, AWS, Google Cloud oder STACKIT – oder On-Premise. Basis sind Open-Source-Komponenten (insb. LibreChat), ergänzt um die proprietären Addons companyRAG, companyFILES, companyTRANSLATE, companyDASHBOARD und n8n-Hosting. innFactory AI Consulting ist offizieller Partner und Reseller der großen Hyperscaler und liefert das Konstrukt grundsätzlich als Partner-Modell der Cloudanbieter aus – mit den Cloud-Verträgen direkt zwischen Kunde und Anbieter, ohne Token-Aufschlag und ohne Per-User-Lizenz.


Vergleichstabelle: CompanyGPT vs. basebox.ai

KriteriumCompanyGPTbasebox.ai
ArchitekturEigene Infrastruktur in Kunden-Cloud, On-Premise oder STACKITCloud (Managed), On-Premise (Kubernetes/Helm), Hybrid
LizenzmodellKeine Per-User-LizenzNutzerbezogene Lizenz (siehe Anbieter)
PreismodellFestpreis-Setup + Wartung, keine Lizenz pro Nutzer (konkrete Preise auf Anfrage/Produktseite)Jahresbasiert, Mindestlaufzeit 1 Jahr, mit Token-Komponente (siehe Anbieter)
Token-CapsNein – Pay-as-you-go beim Cloud-Anbieter ohne Aufschlag durch innFactoryToken-Komponente je Lizenz (siehe Anbieter)
BYOC (Bring your own Cloud)Standard – ab dem 1. NutzerManaged Cloud bei basebox; eigene Cloud über On-Premise-Pfad
STACKIT-DeploymentJa, als STACKIT-Partner produktiv im EinsatzKubernetes/Helm-basiert, auf entsprechender Infrastruktur betreibbar
§203 StGB ArchitekturJa, Azure-Subscription des Kunden + §203-Zusatzvereinbarung mit Microsoft; alternativ STACKIT/On-PremiseHealthcare-Cases beworben (z. B. Deutsches Herzzentrum München)
DSGVOÜber Cloud-Partner-VerträgeDSGVO-konform, DE/EU-Rechenzentren
VS-NfD / klassifizierte WorkflowsÜber On-Premise/STACKIT-Setup individuell konzipierbarWorkflow-Architektur explizit für klassifizierte Daten beworben
Open-Source-BasisJa (LibreChat, n8n)Proprietäre Plattform
Souveränes SpitzenmodellQwen3-235B auf STACKIT – plus on-demand GPT-5.6 / Claude Opus 4.8 / Gemini 3.5 (Azure/AWS/GCP)OpenAI-kompatible API, je nach Deployment
Lokale / Open-Source-LLMsLlama, Mistral, DeepSeek, Qwen, GPT-OSS, LeoLM via vLLM/OllamaGPT-OSS, Llama, Qwen, DeepSeek, Mistral über eigene Inference-Server (GPU-abhängige Empfehlungen)
App Store / vorgefertigte AppsÜber LibreChat-Agenten + companyRAG + n8n abbildbarEigener App Store mit kuratierten Apps
No-Code App BuilderAgenten + n8n-WorkflowsApp Builder ohne Programmierung
Wissensdatenbank / RAGcompanyRAG mit SharePoint-Permission-MirroringKnowledge Management System
SharePoint-IntegrationNative Integration mit Berechtigungsübernahmeüber Knowledge-Management-System
Office-Dateien aktiv bearbeitencompanyFILES: lesen und schreiben (Excel, Word, PowerPoint)„Fragen Sie Ihr Excel/Word/PDF" (Dokumenten-Apps)
ÜbersetzungsdienstcompanyTRANSLATE (DeepL-Alternative, DSGVO-konform)„Übersetzen"-App via LLM
Workflow-Automationn8n-Hosting + MCP-ErweiterungenInnerhalb der Plattform-Apps
Usage-AnalyticscompanyDASHBOARD inkl. SchulungsempfehlungenControl Center: Nutzung & Budget
SSO / IdentitätAzure AD, OIDC, LDAPOIDC, AD, LDAP (Keycloak/IDP)
REST APIJa, plus MCPJa (im Enterprise-Tarif)
MobileResponsive WebResponsive Web
SchulungImmer inklusiveNicht inklusive
KI-Compliance-Beratung (Fachanwalt)Inklusive (Andreas Nörr)Nicht im Produktumfang
Skalierung10 bis 12.000+ NutzerBis Enterprise (300+) – darüber individuell
VertragsmodellService- & Wartungsvertrag, Cloud beim KundenLizenzvertrag, Mindestlaufzeit 1 Jahr

Die entscheidenden Unterschiede im Detail

1. Lizenzmodell: Per-Nutzer vs. Partner-Modell

basebox lizenziert seine Software laut eigener Preisseite jahresbasiert (Mindestlaufzeit 1 Jahr, alle Features inklusive) mit einer Token-Komponente. Die konkrete Tarif- und Nutzerstaffelung sowie die aktuellen Preise sind direkt beim Anbieter einzusehen.

CompanyGPT verzichtet komplett auf Per-User-Lizenzen. Wir liefern die Lösung als Partner der Cloudanbieter aus: Sie haben Ihren Vertrag direkt mit Microsoft Azure, AWS, Google Cloud oder STACKIT. innFactory AI Consulting baut die Plattform in Ihrer Subscription auf und betreibt sie für Sie zum Festpreis – Token, GPU und Speicher zahlen Sie zum Listenpreis des Cloud-Anbieters, ohne Aufschlag durch innFactory. Per-User-/Tarif-Modelle skalieren mit Nutzerzahl und Nutzung; CompanyGPTs Festpreis-/Wartungsmodell bleibt davon unabhängig. Konkrete Preise finden Sie auf der Produktseite bzw. erhalten Sie auf Anfrage.

Hintergrund: In unserem Artikel CompanyGPT vs. Langdock zeigen wir denselben Mechanismus gegen klassische SaaS-Modelle.

2. §203 StGB: Berufsgeheimnis sauber abgebildet

§203 StGB ist für Kliniken, Praxen, Kanzleien und Steuerberater der kritischste Punkt beim KI-Einsatz. basebox referenziert prominent Fälle aus dem Gesundheitswesen, z. B. das Deutsche Herzzentrum München, und adressiert §203 StGB in seinen Rechtstexten als Dienstleister für Berufsgeheimnisträger. Der Ansatz setzt dabei auf den self-hosted Betrieb in der eigenen Infrastruktur des Kunden – ein Hyperscaler ist in diesem Modell nicht zwingend im Spiel.

CompanyGPT geht den juristisch dokumentierten Weg: Wir bauen die Plattform in der eigenen Azure-Subscription des Kunden auf, schließen die §203-Zusatzvereinbarung mit Microsoft ab und liefern eine Architektur, die genau dafür konzipiert ist. Wer noch strikter unterwegs ist – z. B. Landeskliniken oder Behörden – setzt CompanyGPT auf STACKIT oder On-Premise auf, ohne dass auch nur ein Token einen Hyperscaler berührt. Dazu kommt unsere Fachanwaltsanbindung (Andreas Nörr) für die Erstellung einer individuellen KI-Leitlinie – ein Stück Compliance, das eine reine Produktanbieterin wie basebox nicht liefert.

Tiefer einsteigen: CompanyGPT für Kliniken: §203 StGB mit der richtigen KI-Architektur lösen.

3. STACKIT statt nur „DE/EU-Rechenzentrum"

Viele Unternehmen im öffentlichen Sektor und in kritischen Branchen verlangen explizit STACKIT als souveränen deutschen Cloud-Stack der Schwarz Digits. basebox dokumentiert keine STACKIT-Partnerschaft; der „Sovereign AI Stack" wird vor allem auf der eigenen Architekturebene argumentiert.

innFactory AI Consulting ist STACKIT-Partner und betreibt CompanyGPT-Setups produktiv im STACKIT-Stack – inklusive STACKIT AI Model Serving für lokale LLMs. Dazu liefern wir alle Frontier-Modelle (GPT, Claude, Gemini) DSGVO-konform über Azure, AWS oder GCP an, falls Sie ein hybrides Setup wünschen. So bekommen Sie maximale Datensouveränität, ohne auf moderne Modelle verzichten zu müssen.

4. Lokale LLMs UND Frontier-Modelle – ohne Token-Cap

basebox kann eigene Inference-Server betreiben und gibt GPU-spezifische Modellempfehlungen (u. a. GPT-OSS, Llama, Qwen, DeepSeek, Mistral). Das Lizenzmodell enthält laut Anbieter eine Token-Komponente; die konkrete Staffelung nennt basebox direkt.

CompanyGPT setzt im Standard auf Qwen3-235B auf STACKIT als souveränes Spitzenmodell, ergänzt um Llama 3/4, Mistral, DeepSeek, GPT-OSS und LeoLM über vLLM/Ollama – und schaltet on demand auf die Frontier-Modelle (GPT-5.6, Claude Opus 4.8, Gemini 3.5 Flash / Pro) DSGVO-konform via Azure, AWS und GCP um. Es gibt keine Token-Caps – Sie zahlen Cloud- und Tokenkosten zum Listenpreis des Cloud-Anbieters, ohne Aufschlag durch innFactory.

Mehr dazu: Cloud vs. lokale Inferenz – der Realitätscheck und GPT-OSS im Unternehmen einsetzen.

5. Kostenmodell ehrlich betrachtet: 1.000, 5.000 und 10.000 Mitarbeiter

Wer regulierte Branchen mit basebox abdecken will, bewegt sich bei sehr großen Nutzerzahlen typischerweise im individuell verhandelten Enterprise-Vertrag. Realistische Konzern-Setups – Krankenhäuser, Krankenkassen, Kommunen oder Mittelstand mit 1.000+ Mitarbeitern – werden in der Regel projektindividuell kalkuliert.

Entscheidend ist die Logik dahinter: Nutzerbezogene Lizenzmodelle skalieren mit Nutzerzahl und Nutzung – jeder zusätzliche Mitarbeiter erhöht tendenziell die Lizenzkosten. CompanyGPTs Festpreis-/Wartungsmodell bleibt davon unabhängig; es kommen lediglich Token-Kosten zum Listenpreis des Cloud-Anbieters, ohne Aufschlag durch innFactory hinzu. Als Spitzenmodell im souveränen Setup positionieren wir Qwen3-235B auf STACKIT AI Model Serving – ein quasi-frontier-fähiges OSS-Modell, gehostet bei Schwarz Digits in deutschen Rechenzentren. Für Routine-Workloads ergänzt GPT-5 mini auf Azure den Stack, und bei Spezialfällen (lange Kontexte, juristische Schriftsätze, agentische Codierung) wird on demand auf GPT-5.6, Claude Opus 4.8 oder Gemini 3.5 Flash / Pro ausgewichen – alles DSGVO-konform über Azure, AWS, GCP (in der EU-Data-Zone u. a. GPT-5.4/5.5).

Konkrete Preise zu CompanyGPT finden Sie auf der Produktseite bzw. erhalten Sie auf Anfrage; die jeweils aktuellen basebox-Tarife sind beim Anbieter einzusehen.

Skalierungs-Effekt: Je größer die Organisation, desto stärker rechnet sich ein nutzerunabhängiges Modell. Bei Per-User-Tarifen wächst die Lizenz mit jedem Mitarbeiter und braucht im Konzern-Setup Custom-Verhandlungen. Bei CompanyGPT wachsen nur die Token-Kosten zum Listenpreis des Cloud-Anbieters – und Frontier-Modelle bleiben jederzeit verfügbar, Sie zahlen sie aber nur dann, wenn Sie sie tatsächlich brauchen.

6. „Lohnt sich on-premise wirklich?" – Antwort: meist nein

Eine kritische Frage, die jede §203-Klinik und jede Kommune stellt, ist: Sollen wir GPUs kaufen, um wirklich vollständig autark zu sein? Für realistische Büro-Workloads, die nicht durchgehend unter Volllast laufen (etwa typische 45 h/Woche bei moderater Auslastung), fällt die Antwort meist ernüchternd aus:

  • Cloud-Inferenz bleibt für die meisten Büro-Workloads deutlich wirtschaftlicher als eigene Hardware.
  • Eigene GPU-Hardware (Anschaffung, Strom, Wartung, Personal) amortisiert sich nur bei sehr hoher Dauerlast.
  • Break-even: erst bei 24/7-Volllast – nicht bei normalen Bürozeiten.

Übersetzt: Eigene GPUs in den Klinik-Keller stellen lohnt sich finanziell fast nie, da Anschaffung, deutscher Strompreis und 1–2 Vollzeitstellen für den Betrieb hinzukommen.

Unsere Empfehlung – und Kern des CompanyGPT-Modells:

  • STACKIT AI Model Serving als Standard – mit Qwen3-235B als Spitzenmodell, Mistral und Llama für leichtere Workloads. Made in Germany, Schwarz Digits, DSGVO- und §203-tauglich, Pay-per-Token zum Listenpreis des Cloud-Anbieters, ohne Aufschlag durch innFactory.
  • Hyperscaler-Fallback bei Bedarf: GPT-5 mini für Alltags-Workloads, GPT-5.6 (Azure), Claude Opus 4.8 (AWS), Gemini 3.5 Flash / Pro (GCP) für Spezialfälle – alle im eigenen Tenant, mit §203-Zusatzvereinbarung bei Microsoft.
  • On-Premise nur dort, wo Auslastung garantiert hoch ist – etwa zentrale Wissensdienste in großen Versicherungen oder Behörden mit nachweisbar 24/7-Last.

Damit ist DSGVO-Souveränität und §203-Compliance mit einem planbaren, nutzerunabhängigen Festpreis-Modell machbar – und ohne, dass die IT eigene GPU-Cluster aufbauen muss.

Praxisrelevant für Krankenhäuser wie die Schön Kliniken, für Versorger und Kommunen wie die Stadt Rosenheim, und für Krankenkassen im PKV/GKV-Umfeld: Die Architektur deckt §203 StGB ab, ohne das Lizenzmodell der Software pro Mitarbeiter zu skalieren.

7. Alles, was basebox kann – und mehr

basebox bündelt einen App Store, einen App Builder, ein Knowledge-Management-System und ein Control Center. CompanyGPT deckt jeden dieser Use-Cases ab und erweitert sie:

  • App Store / vorgefertigte Bots → LibreChat-Agenten + companyRAG + n8n-Workflows, frei kombinierbar.
  • No-Code App Builder → Agenten-Builder + n8n-Editor mit Hunderten Konnektoren.
  • „Fragen Sie Ihr PDF/Excel/Word" → companyRAG für Wissensbasen + companyFILES für aktives Erstellen und Bearbeiten von Office-Dateien.
  • Übersetzungs-App → companyTRANSLATE: eigenständiger DSGVO-konformer Übersetzungsdienst, der DeepL ersetzt (Details).
  • Control Center → companyDASHBOARD mit Schulungsempfehlungen (Open-Source-Hintergrund).
  • API → REST + MCP für eigene Tools und externe Systeme.
  • SSO → OIDC, Azure AD, LDAP – wie basebox, aber nicht erst ab Enterprise-Tarif.

8. SharePoint und Office: Wo CompanyGPT klar voraus ist

Für Microsoft-365-Unternehmen sind zwei Funktionen entscheidend, die CompanyGPT nativ mitbringt:

  • SharePoint-Permission-Mirroring: companyRAG übernimmt die SharePoint-Berechtigungen 1:1 in der RAG-Suche – Nutzer sehen nur, was sie ohnehin sehen dürfen.
  • Office-Dateien schreiben: companyFILES generiert Excel-Reports, Word-Vorlagen und PowerPoints – also aktives Erstellen und Bearbeiten von Office-Dateien. basebox bietet im App-Store-Modell die Apps „Fragen Sie Ihr Excel/PDF/Word" für dokumentenbasierte Auswertung.

9. Erweiterbarkeit: n8n + MCP statt geschlossenes Ökosystem

basebox ist eine geschlossene Produktwelt. Neue Integrationen werden vom Hersteller priorisiert. CompanyGPT setzt auf n8n (Hunderte fertiger Konnektoren) und MCP (Model Context Protocol) für individuelle Anbindungen an SAP, DATEV, KIS-Systeme, Notion, Jira oder Custom-APIs. Eigene MCP-Server hosten Sie direkt in Kubernetes neben der Plattform.

Hintergrund: Model Context Protocol (MCP) – die USB-C-Schnittstelle für LLMs und n8n als Startrampe für KI-Agenten im Mittelstand.

10. Schulung und KI-Compliance inklusive

basebox liefert eine Software. Schulung, KI-Leitlinie, EU-AI-Act-Bewertung und Fachanwaltsanbindung sind nicht Teil des Produkts. CompanyGPT enthält Schulung immer inklusive, und über innFactory AI Consulting kommen eine individuelle KI-Compliance-Beratung mit Fachanwalt sowie die Ausbildung Ihres KI-Beauftragten dazu – ein wesentlicher Unterschied, gerade bei §203- und EU-AI-Act-Themen.

Mehr: KI-Compliance und KI-Beauftragter as a Service.


Wann ist basebox.ai die richtige Wahl – und wann nicht?

basebox.ai passt, wenn …

  • Sie eine fertige Produktoberfläche mit eigenem App Store wollen,
  • eine nutzerbezogene Lizenz für Sie unkritisch ist,
  • die im Tarif enthaltene Token-Komponente für Ihren Bedarf ausreicht,
  • Sie keinen Bedarf an STACKIT-Partner-Setup, SharePoint-Permission-Übernahme, Office-Schreibzugriff, n8n oder MCP haben.

CompanyGPT ist die bessere basebox-Alternative, wenn …

  • Sie keine Per-User-Lizenz akzeptieren wollen,
  • §203 StGB rechtssicher abgedeckt sein muss,
  • STACKIT Pflicht ist oder als Option benötigt wird,
  • Sie lokale LLMs und Frontier-Modelle parallel ohne Token-Cap betreiben wollen,
  • Sie SharePoint, Office, n8n und MCP-Erweiterungen brauchen,
  • Sie Schulung und Fachanwalts-Compliance als Teil des Pakets erwarten.

Fazit: Die führende basebox-Alternative für regulierte Unternehmen in Deutschland

basebox.ai ist ein solider Player im deutschen „Sovereign AI"-Markt – aber das nutzerbezogene Lizenzmodell und der Fokus auf ein geschlossenes Produkt-Ökosystem passen für viele regulierte Unternehmen nicht. Je größer die Organisation, desto deutlicher rechnet sich ein nutzerunabhängiges Festpreis-Modell wie CompanyGPT – denn nutzerbezogene Lizenzmodelle skalieren mit Nutzerzahl und Nutzung, während CompanyGPTs Festpreis-/Wartungsmodell davon unabhängig bleibt.

CompanyGPT liefert dieselbe Mission (souveräne, sichere, deutsche KI für regulierte Branchen) konsequent als Partner-Modell der Cloudanbieter: ohne Per-User-Lizenz, mit §203-StGB-Architektur, mit STACKIT als Standard und Qwen3-235B als Spitzenmodell, mit on-demand Zugriff auf GPT-5.6, Claude Opus 4.8 und Gemini 3.5, mit Office-Bearbeitung, nativer SharePoint-Permission-Übernahme, n8n und MCP – plus Schulung und Fachanwalts-Compliance. Krankenhäuser wie die Schön Kliniken, Kommunen wie die Stadt Rosenheim und Krankenkassen finden hier eine Architektur mit planbaren, nutzerunabhängigen Kosten. Konkrete Preise auf der Produktseite bzw. auf Anfrage.

Wer heute eine basebox-Alternative sucht, weil ihm das nutzerbezogene Pricing zu starr ist oder ein nutzerunabhängiges Festpreis-Modell wichtig ist, findet in CompanyGPT die deutlich erwachsenere Lösung – produktionsbereit innerhalb weniger Tage.


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Tobias Jonas
Geschrieben von

Tobias Jonas

Co-CEO, M.Sc.

Tobias Jonas, M.Sc. ist Mitgründer und Co-CEO der innFactory AI Consulting GmbH. Er ist ein führender Innovator im Bereich Künstliche Intelligenz und Cloud Computing. Als Co-Founder der innFactory GmbH hat er hunderte KI- und Cloud-Projekte erfolgreich geleitet und das Unternehmen als wichtigen Akteur im deutschen IT-Sektor etabliert. Dabei ist Tobias immer am Puls der Zeit: Er erkannte früh das Potenzial von KI Agenten und veranstaltete dazu eines der ersten Meetups in Deutschland. Zudem wies er bereits im ersten Monat nach Veröffentlichung auf das MCP Protokoll hin und informierte seine Follower am Gründungstag über die Agentic AI Foundation. Neben seinen Geschäftsführerrollen engagiert sich Tobias Jonas in verschiedenen Fach- und Wirtschaftsverbänden, darunter der KI Bundesverband und der Digitalausschuss der IHK München und Oberbayern, und leitet praxisorientierte KI- und Cloudprojekte an der Technischen Hochschule Rosenheim. Als Keynote Speaker teilt er seine Expertise zu KI und vermittelt komplexe technologische Konzepte verständlich.

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